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Das große Krachen an Silvester

Feuerwerk: Die besten Plätze zum gucken - was erlaubt ist

HAMELN. Auf die Böller, fertig, los: Am Donnerstag startete der Verkauf von Feuerwerk. Einen dreistelligen Millionenbetrag dürften sich das die Deutschen in diesem Jahr wieder kosten lassen. Doch das große Knallern in der Silvesternacht kennt auch in Hameln Grenzen. Was erlaubt ist und wo die besten Plätze zum Zuschauen sind, wir verraten es.

veröffentlicht am 28.12.2017 um 16:01 Uhr

Der Klassiker - der Blick vom Klüt. Hier ist es meist sehr voll. Foto: Wal

Autor:

Tomas Krause und Michael Zimmermann

In der Altstadt muss auch zum bevorstehenden Jahreswechsel auf Böller und Raketen verzichtet werden, teilt die Stadtverwaltung mit. Denn: Das Abbrennen von Feuerwerkskörpern in der Nähe von Fachwerkhäusern ist gesetzlich verboten. In Hameln ist davon die gesamte Altstadt betroffen. „Im letzten Jahr haben sich alle an das Verbot gehalten, in der Altstadt war es ruhig“, lautet die Bilanz aus dem Rathaus. Daher hoffe man, dass sich die Bürgerinnen und Bürger auch in diesem Jahr vorbildlich verhalten.

Die Stadt weist darauf hin, dass auch in den Ortsteilen auf Feuerwerk verzichtet werden muss, wenn Fachwerkhäuser in der Nähe sind. Und auch auf landwirtschaftliche Betriebe sollte Rücksicht genommen werden. Schon in der Vergangenheit war Silvesterfeuerwerk aus Gründen des Lärmschutzes in der Nähe von Kirchen, Krankenhäusern und Altenheimen untersagt.

Hintergrund der Vorschrift: In anderen Städten war es vermehrt zu Bränden infolge fehlgeleiteter Böller und Raketen gekommen. Auch für die Hamelner Altstadt besteht nach Einschätzung der Stadt eine erhebliche Brandgefahr. „Wir haben dort zu etwa 50 Prozent Fachwerkbauten“, heißt es aus dem Rathaus. Hinzu komme, dass in der Altstadt ein Haus direkt ans nächste angrenzt. Es sei also immer eine Brandausbreitung zu befürchten. Das Verbot gilt für den Bereich, der von Thiewall, Kastanienwall, Ostertorwall, Münsterwall und der Weser umschlossen wird. Wer dagegen verstößt, muss mit einem Bußgeld rechnen.

Wie funktioniert eigentlich eine Silvesterrakete? Die Grafik erklärt es.




Guter Blick vom Ohrberg. Foto: nt
  • Guter Blick vom Ohrberg. Foto: nt
Foto: Dana
  • Foto: Dana

Ein spektakuläres Feuerwerk bekommen die Hamelner natürlich trotzdem hin. Aber wo sind die besten Plätze der Stadt, um es sich anzusehen? Wo sieht man gut, wo ist es nicht so voll, welche Orte sind beliebt? Hier einige Tipps:


Wiese oberhalb des Ravelin Camps: Nicht ganz einfach zugänglich, aber wer dem Waldweg folgt und am Ende eine kleine Böschung nimmt, wird mit einem tollen Blick auf die Stadt belohnt.


Blick vom Klüt: Der wohl beliebteste und beste Platz, ist der Aussichtspunkt unterhalb des Klütturms. Doch Achtung: Silvester wird es hier sehr voll.


Feldweg am Finkenborner Weg: Nicht ganz so hoch gelegen wie der Klütturm, trotzdem hat man von dem Feldweg einen guten Blick bis über die Altstadt hinweg.


Feldweg am Riepen: Wer sich das Feuerwerk über Klein Berkel, Wangelist und am Rotenberg anschauen will, der ist auf dem Waldweg unterhalb der Riepenstraße genau richtig.

Weserbrücke und Thiewallbrücke: Von Jahr zu Jahr kommen mehr Menschen, um auf den Hamelner Brücken das neue Jahr zu begrüßen. Es ist nicht der ideale Platz, um die ganze Stadt im Blick zu
haben, dafür gibt es einen schönen Mix aus Fluss, Feuerwerk und fröhlichen Menschen.


Basberg: Vom Basberg aus hat man einen sehr guten Blick über die Stadt. Hier gibt es einige Feldwege und Straßen, von denen es sich schauen lässt. Für den Aufstieg über den Feldweg zwischen zwei Koppeln empfiehlt sich festes Schuhwerk. Parkmöglichkeiten gibt es rund um das Hallenbad?


Weserpromenade: Mehr Treffpunkt als Aussichtsplatform ist die Hamelner Weserpromenade. Dafür gibt es den Blick auf Fluss, Klüt und die Brücken sowie viel Platz.


Düth: Einen guten Blick über Rohrsen hat man vom Feldweg am Düth. Allerdings: Der Feldweg darf nicht mit dem Auto befahren werden, es gibt kaum Parkmöglichkeiten.


Ohrberg; Der Ohrberg bietet zwei Perspektiven. Auf der einen Seite kann man vom Hangweg aus auf Hameln und Tündern blicken. Zur anderen Seite hat man den Rotenberg und Klein Berkel im Blick. Ein kleiner Pilgerweg führt zur Anhöhe. Es empfiehlt sich, eine Taschenlampe mitzunehmen – der Ohrberg ist nicht beleuchtet. Am Straßenrand gibt es kaum Parkmöglichkeiten, am Pflegeheim ist eine Wendemöglichkeit.mz/tk/red



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