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Einsatz in zwei Bundesländern: 120 Freiwillige bekämpfen 50 Kilometer lange Dieselspur

Feuerwehrleute versprühen „Zaubertrank“ für Bakterien

Hameln. Sie schillerte in den Regenbogenfarben, war glitschig, einen halben Meter breit und fast 50 Kilometer lang: Die Dieselspur beschäftigte am Samstagvormittag stundenlang neun Feuerwehren, mehrere Straßenmeistereien und Spezialisten eines privaten Ölspurbeseitigungsdienstes. Sie zog sich von Bad Münder über die Bundesstraße 217 bis nach Hameln hin und führte weiter über die B 1 bis nach Großenmarpe in der Nähe von Blomberg. Nach Angaben von Experten war es eine der längsten Dieselspuren in der heimischen Feuerwehrgeschichte.

veröffentlicht am 15.12.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 13.01.2017 um 16:37 Uhr

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Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite
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Mehr als 120 Freiwillige waren in zwei Bundesländern im Einsatz. Die Polizei fahndet nach dem Verursacher. Aufgespürt werden konnte er bis gestern Abend nicht.

Kurz vor 9 Uhr wurde die Feuerwehr Hameln alarmiert. Die Helfer setzten auf Altbewährtes und auf Hightech: Die einen bestreuten Straßen mit einem Bindemittel, die anderen sprühten eine milchige Flüssigkeit auf den Asphalt. Das Spezialmittel sorgt dafür, dass Bakterien, die in der Umwelt vorhanden sind, Öl rasch in Kohlensäure und Wasser umwandeln können. Das Mittel ist eine Art Zaubertrank für Mikroorganismen, die auf Öl und Diesel stehen. Kurz darauf piepte es auch bei den Ehrenamtlichen in Klein Berkel, Grießem, Reher, Groß Berkel und Bad Münder. In Nordrhein-Westfalen rückten die Feuerwehr Barntrup und die Löschgruppen Sonneborn und Alverdissen aus.



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