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Feuerwehr im Dauerstress: Jeden zweiten Tag ein Fehlalarm

veröffentlicht am 15.08.2012 um 14:19 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:33 Uhr

Zu 168 Fehlalarmen musste die Feuerwehr im vergangenen Jahr ausrücken. Foto: Bilderbox

Hameln (tis). Wenn Menschen in Not sind oder ein Haus in Flammen steht, ist schnelle Hilfe nötig. Nicht selten geht es dabei um Leben und Tod. Allerdings musste die Feuerwehr im vergangenen Jahr zu 168 Fehlalarmen ausrücken.

Fast jeden zweiten bis dritten Tag muss die Feuerwehr Hameln ausrücken, wenn eine automatische Brandmeldeanlage einen Alarm ausgelöst hat. „Wir müssen so eine Alarmauslösung behandeln wie eine ganze normale Feuermeldung und rücken daher mit dem gesamten Löschzug und eventuellen weiteren Einsatzfahrzeugen aus“, erklärt der Abteilungsleiter der Feuerwehr in Hameln, Andreas Zerbe. Vor Ort wird dann am Bedienfeld festgestellt, welcher Melder genau ausgelöst hat und der Raum von einem Löschtrupp überprüft.

Doch zumeist kann schnell Entwarnung gegeben werden, ist wieder mal ein Fehlalarm zu vermelden. Die Gründe können dabei recht verschieden sein. Es kommt vor, dass so ein Melder ohne erkennbaren Grund ausgelöst hat, dann lag ein technischer Defekt vor. Es kommt aber auch vor, dass die einzelnen Melder schlecht gewartet sind, sich Staub oder Spinnweben darin angesammelt haben. Ein weiterer, oft festgestellter Grund sind Bauarbeiten, wenn Schleifstaub oder Funken an den Brandmelder geraten. „Und dann gibt es noch die Zeitgenossen, die grundlos einen Druckknopfmelder einschlagen“, bemerkt Brandoberamtsrat Zerbe.

Weitere Gründe und Infos zu den Fehlalarmen, erfahren Sie Dewezet.



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