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Feuerwehr im Dauereinsatz: Mann in Hamel - Lauge auf Humme

veröffentlicht am 29.05.2011 um 19:44 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:35 Uhr

Feuer

Hameln (ube). Mann in Hamel gestürzt, Seifenlauge auf der Humme, Flächenbrand an der Löhner Eisenbahn – das sind nur drei von acht Einsätzen, zu denen die Hamelner Feuerwehr gerufen wurde. Freiwillige der Ortswehren Afferde und Klein Berkel und des 3. und 4. Zuges (Hameln) unterstützten ihre Kollegen.

  • Großeinsatz am Sonntag um 13.05 Uhr – wieder einmal löste die Brandmeldeanlage des Sana-Klinikums Alarm aus, wieder rückten drei Löschzüge mit Blaulicht und Sirene aus, erneut war es ein Fehlalarm.
  • Zweimal innerhalb von nur 69 Minuten hatte bereits am Morgen (7.13 Uhr und 8.22 Uhr) ein Rauchmelder im Jawoll-Markt am Nienstedter Weg falschen Alarm ausgelöst.
  • Um 2.03 Uhr wurden Drehleiter und Tanklöschfahrzeug von Hameln zur Schlossstraße nach Hehlen geschickt, weil dort eine Scheune in Flammen stand. 
  • Exakt eine Stunde zuvor waren die Helfer von der Besatzung eines Rettungswagens angefordert worden. Am 164er-Ring war in Höhe des Schiller-Gymnasiums ein alkoholisierter Mann in die Hamel gestürzt. DRK-Sanitätern gelang es, den Hilflosen aus dem Wasser zu ziehen. Er wurde ins Krankenhaus gebracht.
  • Am Sonnabend um 16.43 Uhr sah ein Feuerwehrmann Rauch an der Löhner Eisenbahn aufsteigen. Er forderte den Löschzug an, hielt zwei neun Jahre alte Jungen bis zum Eintreffen der Polizei fest. Ermittler fanden heraus: Vier Kinder und Jugendliche hatten zunächst Marshmallows grillen wollen. Später vergrößerten sie das Feuer, indem sie unter einem Busch Teppichreste und Latten verbrannten.
  • Am Freitagabend um 20.15 Uhr qualmte es in Afferde an der Entenpöhle. Die Wachbereitschaft, die gerade an der Ohrschen Landstraße im Einsatz war (siehe unten), und die Feuerwehr Afferde wurden alarmiert. „In der Kleingartenkolonie Feierabend hat ein 1,20 Meter hoher Baumstumpf gebrannt“, sagt Ortsbrandmeister Friedrich-Wilhelm Thies.
  • Um 19.26 Uhr hatten die Hamelner Feuerwehrleute noch an der Humme-Mündung nach einem illegalen Einleiter gesucht. Schaum war auf dem Fluss zu sehen. Mithilfe von Lackmuspapier stellten Experten fest, dass es Seifenlauge war, die aus einem Regenwasserkanal in die Humme lief. Obwohl zahlreiche Gullydeckel geöffnet wurden, konnten die Helfer den Verursacher nicht finden.


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