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Asphalt war dermaßen glitschig, da drehten sogar Reifen durch

Feuerwehr bekämpft Ölspur

Hameln (ube). Auf einigen Straßen von Hameln war es gestern Vormittag glatt und glitschig. Beim Anfahren vor der Ampel an der Fahlte/Ecke Süntelstraße drehten sogar Autoreifen durch. Ausgelaufener Dieseltreibstoff machte das Fahren gefährlich. Zwei Feuerwehren, der Bauhof und die Straßenmeisterei waren stundenlang im Ölbekämpfungseinsatz. Polizisten suchten nach dem Verursacher. Wer den Kraftstoff verloren hat, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.

veröffentlicht am 26.04.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 12:21 Uhr

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Um 8.42 Uhr wurde zunächst die Feuerwehr-Wachbereitschaft alarmiert. Der Plan, den Dieselfilm mit Bakterien zu bekämpfen, musste angesichts der großen Mengen, die das unbekannte Fahrzeug verloren hatte, aufgegeben werden. Ist der bunt schillernde Film dünn, sprüht die Hamelner Feuerwehr gern eine milchige Flüssigkeit auf den Kraftstoff. Darin befinden sich unzählige Mikroorganismen – diese beseitigen die Gefahr für Umwelt und Verkehr, indem sie Öl in Kohlensäure und Wasser umwandeln.

Stattdessen ließ Wachabteilungsleiter Karlheinz Johne Bindemittel auf die Dieselspur, die sich vom Reimerdeskamp bis zum Ortsausgang von Afferde hinzog, streuen. Um 9.04 Uhr forderte Johne Verstärkung an. Ehren- und hauptamtliche Kräfte rückten an. Auch die Ortswehr Afferde wurde drei Minuten später alarmiert. Um die Tropfen und kleineren Lachen, die sich auf der B 1 zwischen „Schecken“ und Coppenbrügge befanden, kümmerte sich die Straßenmeisterei. Zahlreiche Warnschilder wurden aufgestellt.

In Hameln setzte der Bauhof eine Kehrmaschine ein. Mit diesem Spezialfahrzeug wurde das kontaminierte Bindemittel aufgefegt.

„Schneemänner“ im Einsatz: Die Feuerwehrleute Lutz Meyer und Andreas Kracht machen die Straßen weiß. Das Bindemittel – 2,2 Kubikmeter wurden verbraucht – macht den Dieselkraftstoff unschädlich.

Foto: ube

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