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Feuer in Wohnung gelegt - Hamelner soll in Anstalt

veröffentlicht am 23.12.2009 um 16:20 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:37 Uhr

Hameln (ube). Die 18. Große Strafkammer des Landgerichts Hannover hat für einen Hamelner, der ein Feuer gelegt hat, die Unterbringung in einer geschlossenen Anstalt angeordnet. Als C. Ö. – so die Initialen des Mannes auf der Anklagebank – am 22. Oktober 2008 in seiner Wohnung an der Hunoldstraße Feuer legte, litt der 38-Jährige nach Ansicht des psychiatrischen Gutachters Clemens Medlin „an einer tief greifenden Bewusstseinsstörung“ und war deshalb nicht in der Lage, das von ihm begangene Unrecht einzusehen. Der Hamelner Strafverteidiger Burkhard Papendick hält das vom Vorsitzenden Richter Michael Schweigert verkündete Urteil für falsch. Er wird daher Revision einlegen. Er möchte, dass der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe die Urteilsbegründung überprüft.
 



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