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Rettungsassistenten verabreichen Sauerstoff / Gebäude vorerst nicht bewohnbar

Feuer im Haus - Hunde in letzter Minute gerettet

veröffentlicht am 09.09.2014 um 20:31 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:30 Uhr

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Hameln (ube). Bei einem Löscheinsatz in einem Einfamilienhaus in Haverbeck sind zwei Hunde gerettet worden: Paula und Bonjuk dürften dem Tod sehr nahe gewesen sein – die beiden Schäferhund-Collie-Mischlinge waren am Dienstagnachmittag allein im Haus, als im Heizungskeller ein Feuer ausbrach. Giftiger Rauch zog in alle Räume. Kurz vor 17 Uhr kehrten Mutter und Tochter heim. „Da war schon alles verqualmt“, erzählt die junge Frau. Sofort machte sie sich auf die Suche nach den Hunden. Bonjuk wurde zuerst entdeckt. Der Rüde hielt sich im Wohnbereich auf.  Der Vater, der kurz danach am Bruchberg in Haverbeck eintraf, holte die neunjährige Paula aus dem Keller. Draußen wartete die Familie auf die Feuerwehr. Die Tiere machten einen benommenen Eindruck. Sie hatten größere Mengen giftige Brandgase eingeatmet. Rettungsassistenten, die wenig später mit einem Rettungswagen den Einsatzort erreichten, kümmerten sich sofort um Paula. Sie setzten der Hündin eine Atemmaske auf und gaben ihr Sauerstoff. Wenig später behandelte eine Tierärztin die Hunde. Sie verabreichte ihren vierbeinigen Patienten Notfall-Medikamente. Das Einfamilienhaus dürfte vorerst nicht bewohnbar sein, meint Wachabteilungsleiter Horst Winter. Es müsse sicher erst einiges repariert und gesäubert werden. „Vom Keller bis zum Dachgeschoss ist alles verrußt.“ Die Polizei schätzt den Schaden auf 40000 Euro. Ursache dürfte ein technischer Defekt sein.

Paula (vorn) und Bonjuk haben das Feuer überlebt. Die Schäferhund-Collie-Mischlinge dürften jedoch größere Mengen giftige Brandgase eingeatmet haben. Die Feuerwehr-Rettungsassistenten Bastian Bitterling und Stefan Correll behandelten Paula, setzten der Hündin eine Atemmaske auf und verabreichten ihr Sauerstoff. Foto: ube


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