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Verteidiger hält Urteil für falsch / Jetzt hat der Bundesgerichtshof in Karlsruhe das Wort

Feuer gelegt – Hamelner soll in eine Anstalt

Hameln (ube). Als der Hamelner C. Ö. – so die Initialen des Mannes auf der Anklagebank – am 22. Oktober 2008 in seiner Wohnung an der Hunoldstraße Feuer legte, litt der 38-Jährige nach Ansicht des psychiatrischen Gutachters Clemens Medlin „an einer tief greifenden Bewusstseinsstörung“ und war deshalb nicht in der Lage, das von ihm begangene Unrecht einzusehen. Soll heißen: C. Ö. ist seelisch krank und kann nicht für die versuchte schwere Brandstiftung bestraft werden. Die 18. Große Strafkammer des Landgerichts Hannover folgte nach dreitägiger Verhandlung dem Antrag der Staatsanwaltschaft, die für die Unterbringung des Hamelners in einer geschlossenen psychiatrischen Klinik plädiert hatte. Der Hamelner Strafverteidiger Burkhard Papendick hält das vom Vorsitzenden Richter Michael Schweigert verkündete Urteil für falsch. Er wird daher Revision einlegen.

veröffentlicht am 23.12.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 22:41 Uhr

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