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Brand in der Altstadt / Drei Angestellte in Klinik gebracht / „Frank’s Burger“ derzeit geschlossen

Feuer – Gäste verlassen fluchtartig Restaurant

Hameln (ube). In der Küche des Hamelner Schnellrestaurants „Frank’s Burger“ (ehemals McDonald’s) an der Bäckerstraße ist am Samstagabend ein Feuer ausgebrochen. Drei Mitarbeiter starteten Löschversuche, konnten die Flammen jedoch nicht eindämmen. Das Personal räumte kurz darauf das Lokal; eine unbekannte Zahl von Gästen verließ fluchtartig den Speiseraum. Drei Angestellte (18, 21, 27) klagten über Atemprobleme. Sie wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in die Notaufnahme des Sana-Klinikums eingeliefert. Nach Angaben der Polizei konnten die jungen Männer aus Hameln und Hessisch Oldendorf das Krankenhaus kurz nach Mitternacht wieder verlassen.

veröffentlicht am 24.09.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 12:41 Uhr

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Das Restaurant bleibt bis auf Weiteres geschlossen. „Wie lange es dauern wird, bis alle Schäden behoben sind, wissen wir noch nicht“, sagte gestern Geschäftsführerin Eva Florian. Heute wird ein Gutachter der Versicherung den Brandort inspizieren.

Beißender Qualm hatte sich innerhalb kürzester Zeit im gesamten Fachwerkhaus verteilt. Die Feuerwehr wurde um 18.22 Uhr gerufen. „Weil das Gebäude in der historischen Altstadt liegt, ist sofort die zweithöchste Alarmstufe ausgerufen worden“, erklärt Wachabteilungsleiter Horst Winter. Neben der Wachbereitschaft rückten daher auch der 1. und der 2. Zug der Hamelner Feuerwehr und der Einsatzleitwagen aus Afferde an. „Vom Erdgeschoss bis zum Spitzboden war das Haus dermaßen verqualmt, dass wir es nur mit schwerem Atemschutz betreten konnten“, berichtet der Hauptbrandmeister.

Die Polizei teilte gestern mit, zunächst habe sich an einem Gasgrill Fett entzündet. Offenbar griff das Feuer rasch auf eine Industrie-Abzugshaube über. Sie brannte innen und außen. „Als wir ankamen, waren Flammen zu sehen“, sagt Winter. „Das Feuer hatte sich in dem Abluft-Kanal bereits bis zur Decke ausgebreitet.“ Der Brand sei mit Wasser gelöscht worden. Feuerwehrleute demontierten die zerstörten Metallfilter, kontrollierten die Dunstabzugskanäle und erzeugten mit einem Speziallüfter Überdruck. Dadurch wurden die giftigen Gase aus dem Gebäude gedrückt. Die Höhe des Schadens ist noch unbekannt.

Dort, wo sonst Hamburger gebraten werden, löschen Feuerwehrleute, die schweren Atemschutz tragen, Flammen.



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