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Die Wartezeiten sollen kürzer werden

Feriencard mit neuen Angeboten

Hameln (roh). Die Plakate liegen bereit, das Programmheft wird derzeit gedruckt und soll Mitte April für die Familien verfügbar sein. Der Countdown zur Feriencard 2009 hat begonnen, denn bis zum 16. Mai, an dem das Bürgeramt und die Kinderwelten ihre Anmeldestationen öffnen, sind es weniger als acht Wochen. Die Angebote für die Kinder und Jugendlichen wurden im Vergleich zum Vorjahr noch einmal erweitert, umgestaltet und verbessert, wie zum Beispiel die Planung für die dritte Woche der Ferienwanderung zeigt.

veröffentlicht am 26.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 12.11.2016 um 05:21 Uhr

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Jugendpfleger Ralph Larisch: „Im Gegensatz zum Vorjahr steht den Kindern und Jugendlichen der Zirkus Baldoni in diesem Jahr nun exklusiv zur Verfügung, das heißt: Es wird in dieser Woche keine Vorstellungen und auch keine anderen Gruppenführungen geben.“ Wie gewohnt, ist die Ferienwanderung ohne Teilnahmebegrenzung und sichert damit jedem interessierten Kind die Möglichkeit teilzunehmen.

Schlangen am ersten Tag der Anmeldungen

Es gibt sie aber auch in diesem Jahr: die begehrten Plätze bei den ganz besonderen Feriencard-Aktionen, die bei dem einen oder anderen Elternteil unangenehme Erinnerungen wecken. Von sehr langen Wartezeiten war zu hören und von stark begrenzten Teilnehmerzahlen. Stadtjugendpfleger Wilfried Schwark kann die Sorgen einiger Eltern zwar nachvollziehen, fügt jedoch an: „Erfahrungsgemäß ist der erste Samstag immer der Tag, an dem bereits knapp zwei Stunden vor Öffnung unserer Anmeldeschalter Eltern mit ihren Kindern vor der Tür stehen, und natürlich ist das dann eine lange Zeit. Aber die Wartezeiten von in seltenen Fällen bis zu einer Stunde bleiben meines Erachtens im Rahmen.“

Die Leiterin der Kinderwelten, Marlis Rißmann, ergänzt: „Zudem ‚versüßen‘ wir Eltern und Kindern die Wartezeit mit vielfältigen Angeboten. Außerdem vergeben wir Wartenummern, sodass die Zeit auch mit einem Spaziergang durch die Fußgängerzone oder mit anderen Besorgungen überbrückt werden kann.“ Die Warteschlangen seien innerhalb der letzten Jahre sukzessive abgebaut worden, wie Schwark erklärt: „Im Bürgeramt stehen vier und in den Kinderwelten sechs eigens für die Anmeldungen ausgerüstete Computer, die miteinander vernetzt sind, zur Verfügung.“ Damit sei, so Schwark weiter, eine raschere Bearbeitungszeit der Anmeldungen möglich.

Und noch etwas hat sich im Gegensatz zum Vorjahr verbessert, wie Rissmann stolz verkündet: „Zu vielen Aktionen gibt es jetzt noch mehr Ausweichtermine, sodass selbst zu einem späteren Zeitpunkt noch ein freier Platz, auch und gerade bei den begehrten Aktionen zu ergattern ist.“ Am 16. Mai sind die Anmeldungen pro Kind auf fünf limitiert, was auch den Eltern und Kindern, die zu einem späteren Zeitpunkt ihre Planungen abgeschlossen haben, noch eine reichhaltige Auswahlmöglichkeit bietet. Zu bedenken sei auch, dass einige Angebote, insbesondere die der Vereine und Verbände, nur durch das ehrenamtliche Engagement der Betreuer und Übungsleiter zustande kämen, und das sei ausgesprochen lobenswert, gleichwohl aber eben auch nur begrenzt verfügbar. „Für unsere eigenen Angebote fehlen uns zurzeit noch 15 Betreuer. Das können derzeit beschäftigungslose Pädagogen sein, Studenten in den Semesterferien, aber auch Mütter und Väter, die Zeit und Lust haben für eine kleine Aufwandsentschädigung von 15 Euro pro Tag unsere Angebotspalette zu sichern“, sagt Schwark.

Und diese Angebotspalette ist groß: Allein im Bereich Führungen und Wissenswertes gibt es 47 einzelne Aktionen, im Bereich Kochen und Backen 25, für Basteln und Kreatives stehen 80 Aktionen zur Auswahl, und zwei Aktionen im Bereich Computer und Film runden das Angebot ab. Nicht zu vergessen die weit über 100 Aktionen im Bereich Sport und die Großveranstaltungen „Ferienwanderung“, „Zeltlager“ und „Ferien auf dem Märchengrund“.

„Fledermäuse brauchen Freunde“ heißt eine der ganz besonderen Feriencard-Aktionen in diesem Jahr.



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