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Ganztages- oder Wochenaktionen sehr gefragt / Positive Bilanz nach Premiere der Online-Buchung

Feriencard hilft Eltern oft aus der Betreuungsnot

Hameln (tis). Über 800 verkaufte Feriencards, ein erstmals durchgeführtes Online-Buchungssystem, das gut funktioniert hat und häufig genutzt wurde, und somit Hunderte zufriedene Kinder, die ohne dramatische Zwischenfälle die vielfältigen Angebote in den sechs Wochen Sommerferien nutzten – die Bilanz von Sabine Kintscher und Dagmar Marschner von der Stadt Hameln zur Feriencard 2012 fällt rundherum positiv aus. Gleichwohl: Im vergangenen Jahr stürzten sich sogar 1050 Kinder auf die Ferien-Aktionen.

veröffentlicht am 17.09.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 13:41 Uhr

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Genau 799 Feriencards wurden in diesem Jahr erworben und damit die im „FiZ“ an der Osterstraße oder im Internet angebotenen Angebote gebucht und genutzt. „Dazu kommen weitere Feriencards, die im Südbad, im Waldbad Unsen oder bei der Stadtsparkasse ausgegeben oder verkauft wurden. „Diese sind von uns noch nicht erfasst, sodass wir von deutlich über 800 verkauften Feriencards ausgehen können“, erklärt Sabine Kintscher. Erfreulich für sie ist, dass trotz anfänglicher Bedenken die erstmals angebotenen Buchungen über das Internet problemlos geklappt haben. „Rund die Hälfte aller Buchungen für die Angebote wurden online durchgeführt“, bemerkt Dagmar Marschner. Interessant war es für beide, zu beobachten, dass Eltern sich am ersten Tag offenbar aufgeteilt hatten. „Ein Elternteil versuchte die Buchung von zu Hause am PC, der andere stand zunächst hier an. Als die Buchung von daheim klappte, machte sich der Elternteil bei uns im FiZ einfach wieder auf den Heimweg“, erzählt Sabine Kintscher. Mütter und Väter lobten diese Buchungsmöglichkeit, da sie langes Anstehen verhinderten und alles viel entspannter lief. Dagmar Marschner: „Und wenn es mal Probleme gab, hatten wir ja noch unsere Telefonhotline, die geholfen hat.“

Neben den vielfältigen stundenweisen Aktionen waren auch wieder die Angebote mit einer Tages- oder gar Wochenbetreuung sehr gefragt. Sabine Marschner: „Dabei geht es um das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Für viele Eltern ist wichtig, dass ihre Kinder in der Ferienzeit außerhalb des eigenen Urlaubs ganztätig betreut werden. Da vielfach beide Elternteile arbeiten, müssten sie sich sonst anderweitig um die geregelte Betreuung kümmern.“ So war zum Beispiel das Tagesangebot „Ferien im Märchengrund“ auf dem Abenteuerspielplatz in Klein Berkel gut besucht. Es mussten spezielle Regelungen getroffen werden, um alle Kinder unterzubekommen. Hier konnten sich die Kleinen tagsüber nicht nur austoben, sondern waren kreativ und handwerklich tätig, und es gab auch ein Mittagessen. Doch auch die anderen Angebote wurden gut genutzt. „Hier können wir nur Danke sagen an die über 50 Kooperationspartner wie Vereine, Organisationen, Gruppen und andere, ohne deren Unterstützung so ein breit gefächertes Angebot gar nicht auf die Beine zu stellen wäre“, betont Dagmar Marschner.

Vor dem Hintergrund der Rund-um-die-Uhr-Betreuung sind natürlich die Ferienwanderung oder die Wochenangebote wie Zeltlager am Tönebön-Camp sehr gut nachgefragt. Eine deutlich gestiegene Nachfrage gab es in diesem Jahr auch beim Circus Baldoni im Rahmen der Ferienwanderung am Finkenborn. „Dort waren 80 Kinder eingeplant. Wir haben aber teilweis bis zu 100 untergebracht“, berichtet Sabine Kintscher. Bewährt hat sich nach ihren Worten zudem das Angebot der so genannten „7. Ferienwoche“, also zwischen dem Ferienende und der Einschulung. Dagmar Marscher: „Auch die in der Woche angebotenen ganztägigen Betreuungen wurden gut nachgefragt. Die Verantwortlichen der ,Ferien im Grünen Fuchsbau‘ zum Beispiel haben mir von vielen Kindern berichtet, die mitgemacht haben.“

Die beiden Mitarbeiterinnen im FiZ sind sicher, dass besonders die Angebote zur Ganztags- oder Wochenbetreuung weiter ausgebaut werden sollten. Und das nicht nur bei der Feriencard 2013. „Bereits für die Herbst- und Winterferien haben wir wieder Angebote aufgestellt und zusammengefasst. In den nächsten 14 Tagen werden Informationen dazu herausgeben“, erklärt Dagmar Marschner. Ein Flyer dazu wird in Kürze wieder verteilt und ausgelegt.



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