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Einer für alle – alle für einen

Felsklettern am Ith - Förderschulen schnüren Freizeitpaket

HAMELN. „Vier Förderschulen aus vier europäischen Ländern treffen sich zu vier verschiedenen Jahreszeiten in vier unterschiedlichen Naturräumen mit ihren Schülern zu vier Outdoor-Wochen mit vier sportlichen Schwerpunkten. So lässt sich die Intention des Projekts „Einer für alle – alle für einen“ zusammenfassen“, erklärt Anke Hausotter, Förderschullehrerin der Heinrich-Kielhorn-Schule, der Hamelner Förderschule mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung.

veröffentlicht am 30.11.2017 um 17:18 Uhr

Foto: pr

Autor:

Barbara Jahn
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„Während der Sommerferien haben wir die Nachricht erhalten, dass wir ins Erasmus+ Programm aufgenommen sind“, so Anke Hausotter. „Es gibt in Niedersachsen nur sehr wenige Förderschulen, die an Erasmus plus, dem Programm für Bildung, Jugend und Sport der EU, beteiligt sind. Wir haben uns mit dem Projekt ‚Einer für alle – alle für einen‘ beworben, das wir nun mit unseren Kollegen aus Litauen, der Slowakei und Großbritannien durchführen werden. Es beinhaltet Felsklettern in Deutschland, Skilaufen in der Slowakei, Aktivitäten auf und im Wasser in Litauen und eine Waldwoche in Großbritannien.“

Das Programm hat wohl auch Tjark Bartels begeistert. Hameln–Pyrmonts Landrat begrüßte die Delegationen der Förderschulen aus den teilnehmenden Ländern sowie die Kollegen der Kielhorn-Schule im Kreishaus. „In english please“, ist die Bitte von Norbert Lichtenberg, Schulleiter der Kielhorn-Schule. Das stellt für den Hausherrn kein Problem dar, der in der Teilnahme an dem Projekt zwei Chancen sieht. „Für die Schüler geht es darum, Grenzen zu erfahren, sie zu überwinden und ihr Selbstvertrauen zu stärken. Für sie als Pädagogen ist das gemeinsame Arbeiten besser als sich das Wissen über Erfahrungen in anderen europäischen Ländern nur anzulesen. Ihr Projekt ist wertvoll und ein Schritt in die richtige Richtung. Es fördert die europäische Idee“, lobt er.

„Als meine Kollegen Christian von der Embse, Anke Hausotter, Marion Finke und Birute von Below von ihrer Idee, die am Lagerfeuer während einer Kletterfreizeit am Ith entstanden ist, erzählten, war ich skeptisch. Ich ahnte, dass viel Arbeit auf uns zukommt, aber das Team hat mich überzeugt“, sagt Lichtenberg. „Wir freuen uns, dass pro Gastland drei Delegierte zu uns nach Hameln gekommen sind. Es ist das erste Mal, dass wir Kollegen aus den vier Ländern uns treffen“, erklärt Anke Hausotter.

Da fügt es sich, dass ihre Kollegin Birute von Below aus Litauen stammt und während des Besuchs nun wichtige Dolmetscheraufgaben übernehmen kann. Die Koordinatorin des slowakischen Teams, Maria Strakova, spricht deutsch und sagt: „Es ist das erste Mal, dass wir mit unseren autistischen Schülern an solch einem Projekt teilnehmen.“



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