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Feldversuch: Stadt gibt ihren Senf dazu

veröffentlicht am 21.07.2011 um 14:44 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:35 Uhr

Hameln (ni). Was wächst denn da in den Beeten der Osterstraße? Die großen grünen Blätter in den städtischen Rabatten stellen den gewöhnlichen Städter vor ein Rätsel.„Ich glaube, das ist Kohlrabi“, orakelt eine junge Frau . „Nee“, schüttelt ihre Freundin nachdenklich den Kopf. „Dann müsste unten ja so ne dicke Stelle sein." Die Antwort aus dem Rathaus verblüfft: Die Stadt hat dort Senf und Raps angepflanzt.

Die eigenwillige Begrünung ist zum Stadtgespräch geworden. Über den Anblick kommen sogar wildfremde Menschen und Generationen miteinander ins Gespräch. Wer im Rathaus die Idee mit den Samentüten hatte, lässt sich angeblich nicht mehr nachvollziehen. Und so bleibt zwangsläufig unbeantwortet, warum dieser Mensch ausgerechnet zu Raps und Senf statt zu einer bunten Sommerblumenmischung gegriffen hat.

Hamelns Pressesprecher Thomas Wahmes versucht eine Erklärung: „Es sollte wenigstens grün sein.“ Der Abschnitt der Fußgängerzone wird noch im Sommer saniert werden, eine aufwendige Bepflanzung hätte sich für die Stadt anscheinend nicht mehr gelohnt. Aber Wahmes gesteht auch ein, „dass Senf und Raps vielleicht nicht so ganz passend für die Fußgängerzone sind".



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