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Feierlicher Start für den Synagogenbau

veröffentlicht am 07.05.2010 um 13:03 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:36 Uhr

Hameln (wul). Gänsehaut hatten etliche Gäste, als sie am Vormittag auf dem Grundstück der alten Synagoge in Hameln standen. Schüler, Nachbarn, Politiker und natürlich Mitglieder der liberalen Jüdischen Gemeinde waren zur Bürenstraße gekommen, wo der erste Spatenstich für den Neubau der Synagoge getan wurde.

"Unendlich dankbar", sei man, sagte die Vorsitzende der Gemeinde, Rachel Dohme, "vor allem Gott", dafür, dass dieser besondere Moment nun da sei. 1938 war die alte Synagoge in der Reichspogromnacht von den Nazis niedergebrannt worden, jetzt entsteht an selber Stelle "der einzige Neubau einer liberalen Gemeinde in Deutschland".

Landrat Rüdiger Butte und Hamelns Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann hoben die Bedeutung des Baus hervor für Hameln und auch für das Zusammenleben der verschiedenen Religionen.

 



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