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Raumprogramm für Rathaus soll „schnellstmöglich“ vorgelegt werden / Rat stimmt zu

FDP fordert Stadt auf: „Kommt in die Puschen“

Hameln. Wird das in die Jahre gekommene Hamelner Rathaus saniert oder wird ein Neubau nötig? Diese Frage ist noch ungeklärt. Gleichwohl hat die Politik mit ihrem einstimmigen Ratsbeschluss am Mittwochabend die Verwaltung beauftragt, „schnellstmöglich ein Raumprogramm für das Rathaus vorzulegen“. Damit folgten die Mandatsträger einem Antrag der FDP-Fraktion.

veröffentlicht am 11.12.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 12:59 Uhr

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Kerstin Hasewinkel

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Kerstin Hasewinkel Stv. Redaktionsleiterin zur Autorenseite
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Wird da der zweite Schritt vor dem ersten getan? Die Verwaltung bleibt gelassen. „Das Raumprogramm gehört ohnehin zu den Planungen“, erklärt ein Rathaus-Sprecher auf Anfrage.

Die FDP begründete ihren Antrag damit, dass nur nach Ermittlung des Raumbedarfs geplant werden könne, in welcher Form und Größe das Rathaus zu sanieren oder neu zu bauen sei. FDP-Chef Hans Wilhelm Güsgen betont, es stünden 1,5 Millionen Euro im Haushalt 2015 (von denen 1,3 Millionen Euro gesperrt sind), „diese sollten genutzt werden“, so Güsgen weiter: „Unseren Mitarbeitern ist es nicht länger zuzumuten, unter diesen Bedingungen zu arbeiten.“ Ob die Entscheidung über die Zukunft des Rathauses durch den erfolgten Beschluss beschleunigt wird, darf allerdings bezweifelt werden.

Der Arbeitskreis Rathaussanierung hat wie geplant im Oktober getagt. „In Peine wurde ein sanierter Altbau und in Laatzen ein Neubau angeschaut“, erklärt die Stadt. Dies sei eine reine Informationsfahrt gewesen, um die Vor- und Nachteile beider Varianten gegenüberstellen zu können. Einem privaten Unternehmen war bekanntlich der Auftrag erteilt worden, ein Wirtschaftlichkeitskonzept zu erstellen. Mit dem Ergebnis wird zum Jahresende gerechnet, so dass die politischen Beratungen zu Beginn des neuen Jahres starten könnten.

Die Mitarbeiter, die wegen der Beeinträchtigung ihrer Gesundheit aus Büroräumen des Rathauses ausquartiert wurden, sind mittlerweile nicht mehr in der Neuen Feuerwache, sondern in dem Gebäude an der Sedanstraße („VHS-Haus“) untergebracht – auf unbestimmte Zeit. Die Rathaus-Büros sind weiterhin nicht für eine Nutzung freigegeben. „Obwohl die Messwerte unauffällig sind, können die Räume nicht genutzt werden, weil die Mitarbeiter über Auffälligkeiten klagen. Wir setzen da auf Sicherheit“, sagt der Rathaus-Sprecher.

Der FDP gehen die Planungen nicht schnell genug. Mit dem Antrag wolle man sagen: „Kommt in die Puschen!“ Die Rathaus-Pläne stehen in engem Zusammenhang mit der Renovierung der Rathaus-Tiefgarage, die ebenfalls auf Eis liege.

Über die Zukunft des Rathauses ist noch nichts entschieden: Wird es saniert – oder gar abgerissen?

Dana



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