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Den Übergang in den Ruhestand erlebte Gretel Harder aus Bückeburg mit einer besonderen Überraschung. Am Abend ihres letzten Arbeitstages wurde die 65-Jährige von Freunden vor ihrer Arbeitsstätte, dem Juweliergeschäft Christ in der Bäckerstraße in Hameln, abgeholt. Für die Fahrt durch die Fußgängerzone und durch die Stadt-Galerie, wo sich eine Filiale von Christ befindet, wurde sie mit einem besonderen Gefährt bewegt. Der Initiator des Unternehmens, Wilfried Meyer (61) aus Bückeburg, hatte eigens dafür einen mit Blumen geschmückten Wagen mit Gartenstuhl und Sonnenschirm gebaut, um der künftigen Ruheständlerin ein unvergessliches Erlebnis zu bereiten. Glückwünsche für die bevorstehende Zeit wurden übrigens auch von vielen Passanten ausgesprochen.

veröffentlicht am 05.05.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 11:21 Uhr

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Unsere Leserin Karin Muhr war vor wenigen Tagen total überrascht, als sie der „kölsche Frontmann“ Peter Brings anlässlich des „Superjeilenzick-Konzertes“ im Weserbergland-Zentrum herzlich umarmte. Ermöglicht hatte das ihr Ehemann, lokaler Berichterstatter der Dewezet mit dem Kürzel „gm“. Der Hobby-Journalist hatte nämlich etwas gutzumachen: Er hatte unlängst seinen 31. Hochzeitstag mit dem ehemaligen Emmerthaler Mädchen vergessen. Der Künstler und der säumige Ehemann, selbst ein Kölner, gönnten sich nach dem Auftritt der Deutschrocker einen Ramazotti, während Karin Muhr mit einem lauwarmen Pils aus der Flasche Vorlieb nehmen musste.

Mit nur drei Punkten hinter der Erstplatzierten konnte sich der heimische Bodyart-Künstler Jörg Düsterwald den zweiten Platz beim norddeutschen Bodypaint-Festival in Wittenberge sichern. „Moulin Rouge“ war das Motiv, das er nach intensiver Vorbereitung mit seiner langjährigen Assistentin Carina und dem neuen Model Sandra zum Thema „Musical-, Film- und Theaterillusionen“ erfolgreich umsetzte. Unter Zeitdruck so ein aufwändiges Motiv fertigzustellen, sei für alle Beteiligten immer sehr anstrengend und gehe nur in Teamarbeit, sagt der Künstler. „Somit trugen nicht zuletzt der Einsatz der engagierten Helferin und die Präsenz meiner 23-jährigen ,lebendigen Leinwand’ zum Gelingen bei“, freut sich Düsterwald über die Lippstädterin. Das vom dortigen Kulturhaus organisierte Event fand zum wiederholten Mal in der Region Prignitz statt und ist die Nachfolge genau jener Veranstaltung, die Düsterwald selbst 2002 in Hameln und 2003 in Bad Münder initiiert hatte.

Da konnte Harald Straubel, Obermeister des heimischen Kfz-Handwerks, nur neidisch werden, als er in Hannover Zeuge der Einweihung des Innovations-und Zukunftszentrum für Alternative Antriebstechnologien an der berufsbildenden Schule 6 wurde. „Wir haben mit Unterstützung des Konjunkturpakets II hier eine bundesweite Vorzeigeausbildung für unsere Kfz-Mechatroniker geschaffen, bei der sie die Funktion, Diagnose, Reparatur und Wartung von Antrieben kennenlernen, die auf Strom oder Wasserstoff basieren“, unterstrichen dabei Kultus-Staatssekretär Dr. Stefan Porwol sowie Hannovers Regionspräsident Hauke Jagau. Gern hätte Straubel auch an der Eugen-Reintjes-Schule in Hameln für die Auszubildenden ein solches Innovationszentrum gehabt, doch dazu hat das Geld nicht gereicht. Dennoch hat er fleißig die Werbetrommel gerührt, so dass mittlerweile so viel Geld zusammengekommen ist, dass in den nächsten Tagen das erste elektrische Auto, ein e-Renault Twizy, der von Wolfgang Hartmann geleiteten Schule für Unterricht und Ausbildung zur Verfügung gestellt werden kann.

Am Nürburgring fällt heute der Startschuss für den 6. „Fisherman’s Friend StrongmanRun“. 11 000 Läuferinnen und Läufer haben dabei maximal drei Stunden Zeit, um zweimal zehn Kilometer auf einem der spektakulärsten und härtesten Hindernis-Parcours zurückzulegen. Der führt teils über die Grand-Prix-Strecke, teils durch die Natur im Herzen der Eifel. Es gilt, pro Runde 15 Hindernisse zu bezwingen, darunter kalte Wasserlöcher, zahlreiche Höhenmeter, schweißtreibende Kletterhürden und tiefe Schlammgruben. Auch zehn Hamelner wollen sich heute diesem Härtetest unterziehen: Nina Kastenhuber, Marco Fahs, Daniel von Hagen, Simon Wolf, René Severith, Michael Wömpener, Andreas Baumeister, Christian Scheuermann, Melanie Wolf und Daniel Franke. Funktionsshirt und Hose werden bei diesem Wettbewerb übrigens gern mal zu Hause gelassen und durch Schlumpf-, Wikinger oder Supermankostüme ersetzt. Die Verbindung aus sportlichem Ehrgeiz, sympathischer Verrücktheit und einmaliger Stimmung bildet den Kern des Laufs.

Mit Volldampf in die Rente: Gretel Harder mit Freunden an ihrem letzten Tag. Sie hat in einem fahrbaren Gartenstuhl Platz genommen.



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