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„Trialog“-Ausstellung im Bürgerhus / Vernissage mit den Künstlern

Faszinierende Bildwelten

HAMELN. Unter dem Titel „Ein Trialog entsteht“ werden derzeit im Bürgerhus-Domizil von Artes Wesera Werke von Barbara Bauer, Ursula Gorsboth und Michael Torneden ausgestellt. Bei der Vernissage waren die Künstler anwesend und stellen sich den neugierigen Fragen der Besucher. Die Ausstellung läuft bis zum 28. Juni.

veröffentlicht am 13.06.2019 um 15:20 Uhr

Freuten sich über das intensive Interesse der Besucher (v. li.): Barbara Bauer, Karla Ewerdt Michael Torneden und Ursula Gorsboth. Foto: kke

Autor:

karin kellerer
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Mit musikalischer Untermalung durch Kurt Matuschke an der Gitarre und Andreas Rohlfing am Saxofon entführte Artes-Wesera-Vorstandsmitglied Karla Ewerdt die Gäste in die Welt der Künste. Sehr unterschiedliche Arbeiten sind im Bürgerhus zu bewundern. Sie reichen von einer Hommage an Karl Lagerfeld in Form von Skulpturen über abstrakte Arbeiten auf dem Papier bis hin zu Gemälden von fotorealistischer Genauigkeit. Man muss schon sehr genau hinsehen, um zu erkennen, dass es sich tatsächlich um ein Kunstwerk handelt, das mit Pinsel und Farbe entstanden ist. An dem Werk „Liebe“ hat Michael Torneden sieben Jahre gearbeitet. Das Ergebnis ist beeindruckend. Details, Figuren und Dinge tauchen in seinen Bildern auf, die dem Betrachter ein Gefühl von Vertrautheit vermitteln. Man erkennt kleine Geschichten, die auf den ersten Blick verborgen sind.

Barbara Dietrich-Bier aus Coppenbrügge ist begeistert von der Vielfalt der ausgestellten Werke. „Die filigranen Arbeiten aller drei Künstler sind ein Traum“, urteilt Dietrich-Bier. „Die Kunstwerke von Barbara Bauer spiegeln ihre Lebenserfahrung wider, und vor allem ihre Seidenpapierfiguren sollten in New York oder Paris ausgestellt werden“, so schwärmt sie weiter. „Einmalig, wie Michael Torneden die Bilder zu Papier bringt. Er malt seine Bilder, wie er das Licht sieht,“ meint Denise Krumschmidt aus Schaumburg. In den Bildern von Ursula Gorsboth sah jeder der Besucher etwas Anderes. „Die Harmonie ist bei ihren Bildern sehr prägend und wirkt sehr beruhigend – ebenso wie ihre Art, Ton in Ton zu malen“, so Krumschmidt.

Die Künstlerin Ursula Gorsboth verrät, dass sie eigentlich nie fertig ist mit ihrem Kunstwerk. „Meine Bilder sind mehr als nur ein Bild. Sie besitzen eine gewisse Tiefe, denn sie wachsen von Stunde zu Stunde, von Tag zu Tag. Ich überlagere Farbschichten und arbeite auch zum Teil mit Schmirgellein, was das ein oder andere Mal auch zu einem künstlerisch wertvollen Loch in meinem Bild geführt hat“, erzählt Gorsboth schmunzelnd. „Irgendwann muss ich dann den Mut haben, zu sagen, dass das Werk vollendet ist“. Die außergewöhnliche Struktur erzielt sie durch Abrieb und Bearbeitung nicht nur mit dem Pinsel. Deutlich wird: Jedes der Bilder und Werke hat seine Geschichte und besteht aus Gegenwart und Vergangenheit. Die gezeigten Werke bleiben offen für einen persönlichen Dialog mit dem Betrachter. Gisela Roller und Angelika Ostermann aus Hameln sind sich einig: „Diese Ausstellung ist einfach wunderbar. Die Vielfalt ist faszinierend und jede Wand ist mit Kunstwerken der ganz besonderen Art ausgefüllt.“

Ostermann ist vor allem von der Lagerfeld-Ausstellung von Barbara Bauer begeistert. „Es ist unglaublich, mit welcher Liebe und Intensität sie die kleinsten Nuancen zart und überaus klar mit ihren Skulpturen darstellt. Selbst die Katze von Lagerfeld hat sie nicht vergessen“.



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