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OB-Kandidat Claudio Griese präsentiert der CDU sein Programm für die Wahl am 25. Mai

Familien, Finanzen, Verwaltung

Hameln. „Verwandte, Freunde, Bekannte und Kollegen – sie müssen alle angesprochen werden, wenn Sie wollen, dass Ihr Kandidat Claudio Griese am 25. Mai zum Oberbürgermeister Ihrer schönen Stadt gewählt wird.“ Auf der Mitgliederversammlung der CDU im Hotel zur Krone unternahm Niedersachsens CDU-Generalsekretär Ulf Thiele am Montagabend verbal alles in seiner Macht Stehende, um die zahlreich erschienenen Parteifreunde Grieses für den kommenden Wahlkampf zu mobilisieren. „Wir brauchen auf der kommunalen Ebene starke Bürgermeister, Oberbürgermeister und Landräte als Gegengewicht zur rot-grünen Landesregierung in Hannover“, mahnte Thiele, „Claudio Griese wird so ein starker Oberbürgermeister werden“. Was Griese sich für den Fall seiner Wahl vorgenommen hat, war den CDU-Mitgliedern zuvor auf vier eng beschriebenen Seiten als Wahlprogramm präsentiert worden, das die Mitgliederversammlung am Ende der Veranstaltung einstimmig zum Beschluss der Partei erhob. Zehn Kapitel beinhaltet das Programm unter dem Titel „Meine Ziele für unser Hameln“:

veröffentlicht am 26.03.2014 um 20:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 17:41 Uhr

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Autor:

Wolfhard F. Truchseß
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Familienstadt Hameln;

Masterplan 2030; Bildung und Wissenschaft in Hameln;

Stärkung des Wirtschaftsstandortes und der Infrastruktur;

bürgerfreundliche Verwaltung; solide Finanzen;

soziales Hameln;

Umwelt, Nachhaltigkeit und Sauberkeit; Kultur in Hameln und

Verbesserung der Infrastruktur für den Sport.

Als zentralen Punkt präsentierte Griese in seiner Ansprache das Thema Wirtschaft. „Wir müssen Hameln als Wirtschaftsstandort wieder attraktiv machen“, forderte der OB-Kandidat, „vor allem müssen wir mehr Bestandspflege betreiben und mit den Unternehmen sprechen.“ Aber es müssten auch neue Unternehmen angesiedelt werden, „selbst wenn der Wettbewerb dabei knallhart ist“. Eine Autobahnanbindung werde Hameln leider nicht bekommen, bedauerte Griese, aber er werde dafür kämpfen, dass die Südumgehung gebaut wird und eine Umgehungsstraße die Innenstadt von Feinstaub und Lärm entlastet. „Denn an der Feinstaubbelastung droht die Stadt schon jetzt zu ersticken.“

Zu seinem „Masterplan 2030“ zählt Griese auch die Umwandlung Hamelns in eine familienfreundliche Stadt mit preiswertem Wohnraum und einer qualitativen Verbesserung des städtischen Betreuungsangebots in den Krippen und Kitas, aber auch die Öffnung der Stadt zur Weser hin. Die stillgelegte Mühle will Griese abreißen lassen, um Platz für ein neues Wohn- und Mischgebiet zu schaffen, Ideen für eine Umnutzung der Elisabeth-Selbert-Schule am Langen Wall sammeln und auch den Standort der Jugendherberge an der Weser überprüfen lassen.

Beim Thema Bildung und Wissenschaft setzt Griese darauf, dass die Hochschule Weserbergland ihr Programm ausweiten und die Linsingen-Kaserne nach dem Abzug der Briten zu einem Bildungscampus umgestaltet wird. „Denn der Abzug der Briten bietet auch große Chancen.“

Mit dem Landkreis will Griese „vernünftige Gespräche“ über Schulen, Kitas und die interkommunale Zusammenarbeit führen, „denn wir sind schließlich eine Verantwortungsgemeinschaft“.

OB-Kandidat Claudio Griese (2. v. li.) bekam Unterstützung vom niedersächsischen CDU-Generalsekretär Ulf Thiele (li.), von Michael Vietz (2. v. re.) und Thomas Meyer-Hermann. wft

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