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Historisches Haus komplett zerstört / Hilfsbereitschaft ist groß

Familie verliert durch Feuer alles, was sie besaß

veröffentlicht am 22.01.2014 um 17:15 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:31 Uhr

Hilligsfeld (ube). „Mir ist zum Heulen zumute“, sagt Sven Könecke und schaut auf einen großen Haufen aus verkohlen Eichenbalken, nassen Lehmbrocken und zerbrochenen Backsteinen. Dazwischen liegen geschmolzenes Kinderspielzeug, zerrissene Kleidungsstücke und ein paar verbogene Tierkäfige. Das ist alles, was von dem Elternhaus des 42-Jährigen übriggeblieben ist.

Ein Großfeuer hat der vierköpfigen Familie alles genommen, was sie besaß. Alles ist weg. Was die meterhohen Flammen nicht gefressen haben, hat in der Nacht ein Bagger dem Erdboden gleichgemacht. Von einer Minute auf die andere sind die Hilligsfelder obdachlos geworden. 1652 ist das Fachwerkhaus gebaut worden. Es war Bauern- und Pfarrhaus, ist 1879 von Köneckes Vorfahren gekauft worden. Nun steht das älteste Haus von Hilligsfeld nicht mehr.

Auf Facebook hat der Hamelner Sascha Hartmann spontan die Gruppe „Hameln hilft nach dem Großfeuer in Hilligsfeld“ gegründet. Interhelp stellt eine finanzielle Soforthilfe bereit, sammelt Geldspenden auf dem Konto 20313 bei der Sparkasse Weserbergland (BLZ 254 501 10, Stichwort: Feuer) und hat für eine kostenlose Rechtsberatung gesorgt. Silke Schaper koordiniert die Hilfsangebote, Telefon: 0171/8440196.

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Das älteste Haus von Hilligsfeld steht nicht mehr: Sven Könecke sucht im Schutt nach Fotos und Erinnerungsstücken. Foto: ube


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