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Zigarettenstummel landen häufig auf dem Boden – Stadtmitarbeiter reinigen sieben Tage die Woche

Falsch abgekippt

HAMELN. „Alt ist schön, neu ist hässlich?“ Diese Frage nach ästhetischer Bauweise beschäftigte auch die Leser am Telefon. Ruth Hegemann findet die Idee eines Hauses der Wirtschaft zwar wunderbar, wünscht sich aber auch, dass man alte Gebäudeteile des Wienerwalds miteinbezieht. Altes in Neues integrieren – das wäre doch auch eine schöne Herausforderung für die Architekten, meint die Leserin. Auch Christel Schütte kann sich mit dem geplanten „Klotz“ nicht anfreunden. Sie verstehe unsere Politiker nicht. Mit dem Gebäude seien nur die einverstanden, „die Kommerz haben wollen“. Es fehle eine Kämpferin wie Elsa Buchwitz, die sich für alte Häuser einsetze.

veröffentlicht am 31.05.2016 um 19:14 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:54 Uhr

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Leserin Getrude Eschenröder beklagt sich über die Lautstärke des Festivals „Die Hafenspitze rockt“ am vergangenen Wochenende. Sogar in ihrer Wohnung auf der anderen Weserseite sei die Musik unerträglich laut gewesen. „Ich bedaure alle, die dort eine Karte gekauft haben“, sagt sie und fragt: „Wer hat das in der Lautstärke genehmigt?“

Über die vielen Zigarettenkippen an den Bushaltestellen ärgert sich Irmtraud Scharinghausen. Früher seien Mitarbeiter der Stadt herumgegangen und hätten diese mit Zangen aufgesammelt, erinnert sie sich. „Wird das heute nicht mehr gemacht?“ Doch. „Wir reinigen täglich die Bushaltestellen, auch mit den Zangen“, teilt Sprecherin Janine Hermann mit. Täglich bedeute in diesem Fall „an sieben Tagen die Woche“. Es gebe Kollegen, die so genannte „Sichtreinigung“ vornähmen. Das heißt: Alles, was an Müll mit bloßem Auge zu sehen ist, wird entfernt. „Es kann natürlich sein, dass morgens gereinigt wurde und nachmittags wieder alles dreckig ist“, so Hermann. Das sei auch ärgerlich für die Kollegen.

Auch Otto Drechsler ärgert sich über Zigarettenkippen und Dreck in den Gossen – vornehmlich in der Alten Marktstraße. Seit Jahren versucht er, darauf hinzuwirken, dass sich die Situation ändert – offenbar vergeblich. Trotz mehrfacher Schreiben an die Stadt habe sich nichts geändert. Er fordert: Die Straßenreinigungssatzung müsse besser überprüft werden. Notfalls müsste die Stadt die Straße reinigen und den Anwohnern in Rechnung stellen.

Wie läuft es mit der Reinigung der öffentlichen Toiletten? Noch immer ist das WC in der Rathaus-Tiefgarage nur an Markttagen geöffnet. Für eine Leserin, die anonym bleiben möchte ein Problem. Sie würde liebend gerne 50 Cent zahlen, um eine geöffnete saubere Toilette vorzufinden. Doch an der Regelung am Rathaus wird sich erst mal nichts ändern. Man plane derzeit zwar die Sanierung der Anlage, die Umsetzung aber werde frühestens 2017 erfolgen. Insgesamt sei man mit dem derzeit tätigen Reinigungsunternehmen zufrieden. Seit Anfang 2015 sei dies für die öffentlichen WCs zuständig. ant

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