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Fairer Vorsprung oder umgedrehtes Handicap?

veröffentlicht am 08.08.2012 um 13:25 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:33 Uhr

Pistorius bei den Olympischen Spielen in London. Foto: afp

Hameln-Pyrmont (ch). Was immer ein Nachteil war, soll plötzlich ein Vorteil sein, das Fehlen ein Plus – seit der behinderte Athlet Oscar Pistorius bei den Olympischen Spielen beim 400-Meter-Lauf auf Karbon-Beinprothesen das Halbfinale erreichte, dominiert eine Diskussion über die Teilnahme behinderter Sportler an Wettkämpfen die Medien, die umkehrt, was zuvor Usus war:

Nämlich die Frage, ob aus einer eine körperlichen Behinderung letzlich ein Vorteil erwachsen und dadurch zu einer Benachteiligung nicht-behinderter Menschen führen kann. Ein Meinungsbild.
 „Behindertensport ist für Personen gedacht, die wegen ihres körperlichen Schadens oder einer Funktionsbehinderung gegenüber gesunden Sportlern in vielen Disziplinen benachteiligt sind“, heißt es auf der Homepage des Behindertensport-Vereins Hameln. Um Umkehrschluss würde das bedeuten, wenn die Personen nicht „benachteiligt“ sind, ist der Behindetensport nicht das richtige für sie, sondern sie können sich dem Wettkampf mit den anderen Sportlern stellen. Doch was, wenn diese plötzlich durch die Technik benachteiligt werden? Ist „ohne Handicap“ plötzlich „gehanicapt“?

Verschiedene Stimmen zu diesem Thema und eine Umfrage lesen Sie in der Dewezet.



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