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54-stündiger Großeinsatz von Polizei, Zoll und Justiz / Zwei Autofahrer verhaftet

Fahnder stoppen Bekiffte und Betrunkene

Hameln (ube). Sie kontrollierten rund um die Uhr – und das an drei Tagen. Während des Großeinsatzes deckten die Verkehrsfahnder in Hameln 67 Straftaten und Ordnungswidrigkeiten auf. Zudem gingen den Polizisten zwei Männer (28, 37) ins Netz, gegen die Haftbefehle vorlagen. Der eine war bundesweit gesucht worden, weil er mehrfach nicht zu einer Gerichtsverhandlung gekommen war, der andere, weil ein Richter gegen ihn Untersuchungshaft angeordnet hatte.

veröffentlicht am 07.09.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 11.11.2016 um 07:21 Uhr

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Die Aktion, die am vergangenen Wochenende stattfand, sei sehr personal- und zeitintensiv gewesen, sagte gestern Einsatzleiter Jürgen Kanngießer. Die Hamelner Fahnder wurden daher von Kollegen aus Göttingen, Wolfsburg, Hildesheim, Nienburg, Hamburg und Bremerhaven sowie vom Zoll und der Jugendanstalt Hameln unterstützt.

200 Autos, Motorräder, Busse und Lastwagen wurden gestoppt, die Fahrer unter die Lupe genommen. „Es ging einmal mehr um die Bekämpfung von Alkohol- und Drogenmissbrauch im Straßenverkehr“, erklärt Polizeihauptkommissar Kanngießer.

Acht Alkohol- und Drogenfahrten sowie elf Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz wurden in der Zeit von Freitagnachmittag bis Sonntagabend aktenkundig. Sieben Autofahrer hatten Rauschgift zu sich genommen, vier weitere Marihuana oder Amphetamine dabei. Bei den Alkoholsündern betrug der höchste gemessene Atemwert 1,5 Promille. 48 weitere Kraftfahrer hätten gegen verkehrsrechtliche Vorschriften verstoßen, sagte der Leiter der Sondereinheit. Soll heißen: Der eine war nicht angeschnallt, der andere hatte während der Fahrt sein Handy am Ohr. Manch einer wurde erwischt, als er bei Rot über die Ampel fuhr. Einige hatten ihre Ladung nicht ordnungsgemäß gesichert. In acht Fällen ordneten die Verkehrsfahnder die Entnahme einer Blutprobe an. Ein ausländischer Autofahrer, der Drogen konsumiert hatte, musste eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1030 Euro hinterlegen.

Die kontrollierten Fahrzeugführer hätten Verständnis für die polizeilichen Maßnahmen gezeigt, sagte Kanngießer – und fügte hinzu: „Teilweise wurden sogar noch stärkere Kontrollen gefordert.“ Auch in Zukunft will die Polizei verstärkt gegen Alkohol- und Drogenfahrten vorgehen, denn: „Das Ergebnis dieser Aktion spricht für sich“, sagt der Hauptkommissar.

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