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Straßensanierungen im überblick

Fahlte die nächste Großbaustelle in Hameln

HAMELN. Die millionenteuere Sanierung der Kuhlmannstraße samt Fluthamelbrücke ist zwar das größte Straßenbauprojekt dieses Jahres, aber bei Weitem nicht das einzige. Zahlreiche Straßenbaumaßnahmen sind zumindest geplant. Mit der Fahlte in der Nordstadt steht noch in diesem Jahr ein weiterer großer Brocken an.

veröffentlicht am 05.02.2019 um 16:04 Uhr

Die Fahlte soll für 2,94 Millionen Euro komplett erneuert werden und ist nach der Kuhlmannstraße (kleines Bild) das derzeit teuerste Straßenbauprojekt. Fotos: Dana
Philipp Killmann

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Philipp Killmann Reporter zur Autorenseite
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Abgearbeitet werden die Straßen nach einer von der Stadtverwaltung im Rahmen des sogenannten Verkehrsmodernisierungskonzeptes erstellten Prioritätenliste. Aber, merkte Fachbereichsleiter Ralf Wilde bei der Präsentation der für 2019 geplanten Maßnahmen an, „die Prioritätenliste lebt“. Heißt: Es kann zu Verschiebungen kommen, sei es aus finanziellen, organisatorischen oder baulich akuten Gründen. Ein Überblick.

Tönebönweg: Hier sollen die Fahrbahn verlegt, die Parkplätze neu angeordnet und Bäume gepflanzt werden. Außerdem wird ein Regenwasserkanal hergestellt. Auftakt war mit der Einrichtung der Baustelle an der Kuhlmannstraße. Kosten: 269 000 Euro.

Bahnhofsplatz: Am Bahnhofsplatz sollen nach der bereits erfolgten Einrichtungen zwei E-Ladesäulen am Wendehammer die Parkplätze neu angeordnet und eine Umfahrt angelegt werde. Kosten: 60 000 Euro.

Adolfstraße: Der Wendehammer in der Adolfstraße im Klütviertel bekommt neue Asphaltschichten und Gossen. Kosten: 20 000 Euro.

Löhner Eisenbahn: Der Straßenabschnitt der Löhner Eisenbahn in der Nordstadt zwischen Uhlandstraße und Wendehammer soll verkehrsberuhigt werden. Dafür soll der Bereich gepflastert werden. Baubeginn ist für das Frühjahr vorgesehen. Kosten: rund 73 000 Euro.

Pfälzer Straße: Auch die Pfälzer Straße soll in einem Bereich verkehrsberuhigt werden – durch eine Pflasterbauweise mit Parkplätzen. Baubeginn im Frühjahr, Kosten: rund 532 000 Euro.

Erichstraße/Gröninger Straße: Sicherer soll es für Radfahrer beidseitig bei der Überquerung von Erich- beziehungsweise Gröninger Straße werden. Fahrradstreifen und bessere Einsehbarkeit sollen für mehr Sicherheit sorgen. Ferner sollen die Kreuzungsbereiche barrierefrei ausgestaltet werden. Umsetzung noch in diesem Jahr, Kosten: zirka 150 000 Euro.

Fahlte: Zeit- und kostenaufwendig wird es in der Fahlte in der Nordstadt. Die Straße soll in 2019/20 komplett erneuert werden, für Radfahrer sollen Fahrradstreifen auf der Straße und für Autos Parkbuchten angelegt werden, Kosten: 2,94 Millionen Euro.

Kiefernhain: Am oberhalb des Parkweges gelegenen Kiefernhain in Klein Berkel soll voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte der komplette Straßenkörper erneuert werden, Kosten: 400 000 Euro.

Domeierstraße: In der Domeierstraße soll die Hamel-Brücke neu instandgesetzt werden. Die Maßnahme sei nunmehr zum zweiten Mal ausgeschrieben worden, nachdem die letztmaligen Angebote „zu hochpreisig“, so Wilde, und damit „unattraktiv“ gewesen seien. Das zur Verfügung stehende Budget: 250 000 Euro.

Bushaltestellenprogramm 2018/19: Im Rahmen einer Fördermaßnahme des Öffentlichen Personennahverkehrs sollen ab Frühjahr neun Haltestellen ausgebaut werden: an der Breslauer Allee (Kosten: rund 83 000 Euro) sowie am Piepenbusch an der Sporthalle in Hope, am Drosselweg am Basberg, an der Teichstraße in Hastenbeck, an der Leipziger Straße in Afferde, am Birkenweg beziehungsweise an der Talstraße sowie an der Berkeler Straße beziehungsweise Laubbreite in Klein Berkel, am Breiten Weg im Klütviertel und an der Hoper Straße in Halvestorf (Kosten: rund 265 000 Euro). Auf Anregung von Bettina Schultze, Ortsbürgermeisterin im Sünteltal und Mitglied im Umweltausschuss, signalisierte Ralf Wilde in der Ausschusssitzung die Bereitschaft, zu prüfen, ob auch noch die Haltestelle in Welliehausen in das Programm mit aufgenommen werden könne.



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