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Berliner Firma Expotec stellt Konzept für 16. Soltec vor: „Weniger Füllmasse, mehr Energie“

Fachmesse auf Tuchfühlung mit dem Bürger

Hameln (kar). Elektromobilität und Geothermie bilden Schwerpunkte der 16. Soltec vom 15. bis 18. September in Hameln, die in diesem Jahr erstmals von der Berliner Firma Expotec organisiert und aufgebaut wird. Zwei Themen, die auch dem niedersächsischen Umweltministerium am Herzen liegen: Es machte daher einen Zuschuss von 30 000 Euro für die Solarmesse locker. Geld, das die Stadt gut gebrauchen kann, nachdem der Landkreis aus der Förderung komplett ausgestiegen ist. Der Vertrag, den Hameln jetzt mit den Berlinern für fünf Jahre abgeschlossen hat, ermögliche der Stadt eine Kostenersparnis von 630 000 Euro, so Wirtschaftsförderer Dietmar Wittkop. Die optisch raffinierten, aber teuren und durch ihre Schrägen wenig firmenpraktikablen Spannzelte entfallen. Die zwei neuen Zelte sind kostengünstiger und finden im Bürgergarten Platz, so dass der Wochenmarkt wegen der Soltec nicht verlegt werden muss. Auch das wirkt sich positiv auf die Kosten aus.

veröffentlicht am 31.08.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 08.11.2016 um 02:41 Uhr

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Mit der Entscheidung für Expotec hat die Stadt auf einen messeerfahrenen Veranstalter gesetzt: Die 1994 gegründete Berliner Firma organisiere seit Jahren weltweit die „German Pavilions“ für Fachmessen, erklärt Frank Baumann, geschäftsführender Gesellschafter bei Expotec. Für die Soltec holen sich die Berliner ausschließlich heimische Firmen ins Boot, die vom Wachdienst über die Gastronomie bis hin zum Blumenschmuck für Sicherheit und Ambiente sorgen.

Eine publikumsoffene Fachmesse und keine reine Verbrauchermesse soll die Soltec sein, wünscht sich Baumann, der in diesem Zusammenhang von einer „Hybrid-Positionierung“ spricht. Mit dem Ziel: Fachleute und Bürger gleichermaßen anzusprechen. „Der Informationsbedarf bei der Bevölkerung ist groß“, so Baumanns Erfahrung. Bei Projektleiterin Annette Neuber laufen die Fäden für Aussteller und das umfangreiche Programm zusammen. „Auch wenn wir wegen des engen Zeitfensters noch mitten in Akquise sind – rund 80 Aussteller werden es wohl sein“, ist Neuber zuversichtlich. Qualität geht dabei vor Quantität: „Lückenfüller“ sind nicht eingeplant, Expotec strebt die „themenreine Messe“ an: „Weniger Aussteller in diesem Jahr heißt in erster Linie: weniger Füllmasse, weniger branchenfremde Blendenbeschriftungen, dafür mehr erneuerbare Energien“, erklärt Baumann das Konzept. Der Überblick über die Energie-Branche, gezielte Beratung und Information, Energieeffizienz und die Nutzung erneuerbarer Energien stehen im Mittelpunkt der Messe, die mit vielen Neuheiten lockt. Zahlreiche Fachvorträge und Referate zu alltagsbezogenen, bürgernahen Themen runden ein kompaktes Programm ab, das im Bürgergarten und im Weserbergland-Zentrum stattfindet. Speziell an die Jugend richtet sich der Kinofilm „Die vierte Revolution“. Praktische Erfahrungen können Besucher auf Elektrofahrrädern und einem Segway-Parcours sammeln.

Besucherfreundlich ist der Eintrittspreis: Er wurde von 8 Euro auf 5 Euro reduziert, außerdem gibt es eine ganze Reihe von Ermäßigungen und Vergünstigungen. Während des Messe-Aufbaus und -Abbaus wird der Bürgergarten für die Öffentlichkeit geschlossen: „Aus Sicherheitsgründen“, sagt Wirtschaftsförderer Dietmar Wittkop: „Da können wir kein Risiko eingehen.“

Stellten das Konzept für die 16. Soltec vor: Frank Baumann und Annette Neuber von dem Berliner Messespezialisten Expotec, der die Solarmesse in Hameln ausrichtet.

Foto: kar



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