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Experten sprengen morschen Baumriesen

veröffentlicht am 04.04.2012 um 12:49 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:34 Uhr

Hameln (ube). Für Wanderer war der  Baumriese in der Nähe des Bismarcktrums langsam aber sicher zu einer Gefahrenquelle geworden. Morsch war die 30 Meter lange und uralte Buche. Weil der Baum zu dick und zu verfault war, mussten die Experten sprengen.

Für Forstleute wäre es lebensgefährlich gewesen, diesen angeschlagenen Baum, der in einer Höhe von drei Metern zwei Hauptstämme ausgebildet hatte  mit der Kettensäge zu fällen. „Der Stamm war fast durchgefault. Er hätte beim Schneiden mit der Motorsäge brechen, splittern und damit unkontrolliert fallen können“, erklärt Forstamtsleiter Ottmar Heise. Und so wurde die Buche ein Fall für die Experten des Technischen Hilfswerks aus Hameln. Carsten Füssel und Michael Upenek legten ihn mit vier Kilogramm Sprengstoff um.

„Für die THW-Spezialisten war der Baumriese ein Glücksfall: „Wir suchen immer nach geeigneten Objekten, die wir sprengen dürfen“, sagt Füssel. „Einmal pro Jahr müssen die Sprengberechtigte der Bundesanstalt eine eigenverantwortliche Sprengung durchführen – ansonsten verlieren sie ihre Lizenz“, erklärt THW-Chef Tobias Tasler.

2 Bilder
Mit vier Kilo Gesteinsprengstoff legten die Experten den Baum um.

Wie die Sprengung eines Baumes vorbereitet wird und worauf zu achten ist, lesen Sie in der Dewezet.



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