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Ein Kochnachmittag im Zeichen kaum bekannter Produkte

Exotisches für den Speisezettel

Hameln (kar). Was, bitte schön, ist Quinua? Klingt exotisch, ist auch exotisch. Und ein Produkt, das man hierzulande nicht überall bekommt. Das vermutlich nicht mal jeder Weltenbummler kennt. Es sei denn, es hätte ihn auf die kargen Hochebenen Boliviens verschlagen. Dort nämlich wird Quinua angebaut, ist Grundnahrungsmittel der indianischen Bauern und sichert deren Auskommen. Ihr Quinua aus ökologischem Anbau und fairem Handel steht im Regal des Hamelner Q’Antati-Weltladens im Haus der Kirche und ist nur eines von etlichen Produkten, die bei Otto Normalverbraucher für Erstaunen und Rätselraten sorgen: Was ist das? Wofür ist das gut? Und was macht man bloß damit?

veröffentlicht am 04.05.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 11:41 Uhr

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„Köstliche Speisen“, wissen Rike Metje, Renate Muchow und Ökotrophologin Antje Müller, die sich ehrenamtlich für den Weltladen engagieren und unter dem Motto „Wir kochen fair“ am Sonntag, 13. Mai, einen Kochnachmittag in der Küche der Elisabeth-Selbert-Schule veranstalten, bei dem „Köstlichkeiten aus aller Welt“ aufgetischt werden. Exotische, fair gehandelte Produkte aus biologischem Anbau werden durch regionale und saisonale Zutaten bereichert: „Was wir machen, ist eigentlich so etwas wie eine Crossover-Küche“, meint Antje Müller. Die als „Wunderkorn der Inkas“ bezeichnete Körnerfrucht, die vom Geschmack her der Hirse ähnelt, ist ein Reismeldengewächs. Die Pflanze wird bis zu 2,50 Meter hoch. Ihre Blätter können wie Spinat verwendet werden. Die kleinen Körner sind die Samen der Pflanze. Sie werden nach der Ernte in Entseifungsmaschinen von ihrer Saponinschicht befreit, mehrmals gewaschen, in der Sonne getrocknet und vor dem Verpacken nochmals verlesen. Sie besitzen einen hohen Anteil an Aminosäuren, Mineralstoffen, Spurenelementen und Eiweiß. Und sie enthalten kein Gluten. Was aus Quinua und anderen kaum bekannten Produkten gezaubert wird, wollen Metje, Muchow und Müller noch nicht verraten. Am 13. Mai mitkochen aber kann jeder, der einen kleinen Obolus entrichtet und sich beim Weltladen im Haus der Kirche bis zum 8. Mai in die Kochliste einträgt. Infos: Telefon 05151/44208.



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