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Bernhard Greten nun im Ruhestand

Ex-Büchereileiter: „Das Konzept ist etwas angestaubt“

HAMELN. Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Die Sitzungen des Kulturausschusses habe er sich „schlimmer vorgestellt“, sagte Diplom-Bibliothekar Bernhard Greten, Leiter der Stadtbücherei, in der letzten Tagung des Gremiums, an der er teilnahm, zwei Tage, bevor er in den Ruhestand trat. „Aber ich muss sagen, es war immer nett, fair und sachlich – eine gute Zusammenarbeit.“

veröffentlicht am 03.09.2018 um 12:14 Uhr
aktualisiert am 03.09.2018 um 13:00 Uhr

Bernhard Greten mit Welpe Gustav. Foto: Dana
Philipp Killmann

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Philipp Killmann Reporter zur Autorenseite
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Seit dem 1. Juli 1981 war Greten in der Stadtbücherei, dem, wie er sagte, „Wohnzimmer der Stadt“, im Dienst, erst als stellvertretender Leiter, dann als Leiter. Greten führte die EDV (elektronische Datenverarbeitung) ein, begleitete den Wandel von Technik und Medien (von Karteikarten zu Computern, von Videokassetten zu CDs, von Büchern zu eBooks) und war 1990 maßgeblich an dem Umzug in die Pfortmühle beteiligt, welcher der Bücherei viele neue Kunden beschert habe.

Zwischendurch habe er auch, „so wie es sich gehört, eine Einheimische geheiratet“: Ellen Greten, die bei der Stadt in der Kulturverwaltung und -förderung tätig ist.

Die Stadtbücherei sei heute „auf dem besten Stand“, bilanzierte Bernhard Greten – nicht ohne eine letzte Mahnung loszuwerden. Der Umzug sei nun fast 30 Jahre her, was der Einrichtung auch anzumerken sei. „Es wird irgendwie ein bisschen piefig“, so Greten. „Das Konzept ist ein bisschen angestaubt.“ Da bestehe Handlungsbedarf, „damit die Pfortmühle nicht obsolet wird so wie damals das Hochzeitshaus“. Doch das ist nun die Aufgabe seiner Nachfolgerin Eva-Maria Allert,die am Montag ihren Dienst antrat.

Greten steht vor einer anderen Herausforderung: der Erziehung von Gustav. Gustav ist ein Königspudel und gerade mal neun Wochen alt. Leckerlis für Gustav gab es zwar nicht vom Kulturausschuss, dafür aber ein paar Leckereien für sein Herrchen – zum Dank seiner jahrelangen Arbeit.



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