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EWR-Prozess: Vergleich wird von beiden Parteien abgelehnt

veröffentlicht am 20.01.2012 um 10:30 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:34 Uhr

Erlebniswelt Renaissance

Hameln. Es war das erste Mal, dass sich ein Gericht mit sonderbaren Vorgängen in dem einstigen Tourismus-Vorzeigeprojekt Erlebniswelt Renaissance (EWR) befasst.

Bei der heutigen Verhandlung vor der 5. Kammer für Handelssachen des Landgerichts Hannover ging es um 36 000 Euro, die Insolvenzverwalter Stephan Höltershinken von Dr. Carsten Bartsch, einem der ehemaligen EWR-Geschäftsführer, einforderte.

Der Vorwurf: Bartsch habe diese Summe unrechtmäßig an seinen Vorgänger Thomas Gersmeier ausbezahlt – für Beraterleistungen, die dieser angeblich niemals erbrachte.

Diese Güterverhandlung hat zu keiner Einigung geführt. Der Vorschlag des Gerichts, sich gütlich zu einigen darauf, dass Dr. Bartsch zwischen 12.000 und 16.000 Euro zurückzahlt, wurde von beiden Parteien abgelehnt.

Insolvenzverwalter Höltershinken war gegen diese Art Vergleich, da er als Kläger gegenüber den Gläubigern dazu verpflichtet ist, so viel wie möglich von der Schadenssummen zurückzufordern.

Dr. Bartsch vertrat den Standpunkt, als Geschäftsführer nichts falsch gemacht zu haben. Der Beklagte erklärte sich allenfalls bereit, eine weit geringere summe als 12000 Euro zu zahlen.

In drei Wochen, am Freitag, 10.Februar, will die Kammer des Handelsgericht verkünden, wie es weitergeht.Vermutlich werden Zeugen befragt werden müssen. Im Kern wird es um die Frage gehen: War die vom ehemalige Aufsichtsrat-Vorsitzenden Rüdiger Butte mit Thomas Gersmeier geschlossene Vereinbarung als ein Beratungs- oder Abfindungsvertrag zu verstehen?
Einen ausführlichen Bericht zur heutigen Gerichtsverhandlung lesen Sie in unserer Printausgabe.



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