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EWR-Inventar kommt unter den Hammer

veröffentlicht am 03.03.2010 um 18:08 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:36 Uhr

EWR

Hameln (HW). Am Donnerstag, 4. März, kommt unter den Hammer, was an Hardware von der erbarmungslos gescheiterten Erlebniswelt Renaissance (EWR) im Hochzeitshaus noch verblieben ist. Alles muss raus – und Auktionator Hubert Küpers hofft, für jeden der rund 160 Gegenstände einen Bieter und damit einen Abnehmer zu finden. „Bei 90 Prozent unserer Versteigerungen wird alles verkauft“, gibt sich der Diplom-Ingenieur aus Kirchlengern vor der um 11 Uhr beginnenden Auktion optimistisch.
 Eher pessimistisch ist dagegen EWR-Insolventverwalter Stephan Höltershinken, der den erhofften Erlös nicht benennen kann: „Wenn ein Auto zur Versteigerung steht, wissen wir Baujahr, Kilometerstand und können uns an der Schwackeliste orientieren. Das ist in diesem Fall völlig anders“, sagt der Anwalt. Weil in die EWR öffentliche Fördermittel geflossen sind, ist der Jurist nach den gesetzlichen Bestimmungen verpflichtet, das Inventar einer bestmöglichen Verwertung zuzuführen. „Und das ist nun mal die Versteigerung. Aber was dabei am Ende rauskommt, weiß ich wirklich nicht“, bekennt Höldershinken. Der Erlös werde jedoch der Insolvenzmasse zugestellt und diene letztlich als Quote für die Gläubiger. Der Insolvenzverwalter betont: „Wir versteigern aber nur das, was in Hamelner ist. Alles andere bleibt an den Standorten, die weiter betrieben werden sollen. Allerdings nicht unter dem Namen EWR.“
 Und so wird Küpers heute alles anbieten, was die einstige Erlebniswelt im Hochzeitshaus mit Leben erfüllen sollte, nämlich die komplette Betriebs- und Geschäftsausstattung. Dazu zählen die von Beginn an unfunktionalen E-Guider ebenso wie Computer, Beamer oder diverse Flachbildschirme sowie Vitrinen, die Kücheneinrichtung und das Mobilar des Restaurants. Auch die Themeninsel mit dem dazu gehörenden großen Glas-Globus soll einen neuen Besitzer finden.
 Was der Auktionator nicht versteigern kann, wird er abholen. „Ich habe in Kirchlengern eine 1000 Quadratmeter große Halle mit einen 7000 Quadratmeter großen Platz davor. Da finden alle zehn Wochen Resteversteigerungen statt“, kündigt er eine „zweite Chance“ an. Bis Ende des Monats aber soll das Gebäude geräumt sein, denn Höldershinken betonte gestern: „Die übriggebliebenen Exponate müssen möglichst schnell verschwinden, denn ich habe der Stadt versprochen, das Hochzeitshaus bis zum 31. März



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