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„Hallo Luther!“ längst nicht mehr nur in Hameln-Pyrmont ein Thema

Evangelischer Exportschlager

Hameln. Am Anfang war das Wortspiel: „Hallo Luther“ statt Halloween, Reformationstag, statt importiertes Brauchtum. So begann 2003 im Kirchenkreis Hameln-Pyrmont die Karriere der Aktionen rund um den Reformator. Längst ist die Evangelisch-lutherisch Landeskirche mit von der Partie. Aber auch in Gera sei der Titel „Hallo Luther“ schon aufgetaucht, erzählt Pastor Simon Pabst aus Groß Berkel, einer der fünf Organisatoren.

veröffentlicht am 15.10.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 07:21 Uhr

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In diesem Jahr stehen die Veranstaltungen im Kirchenkreis – insgesamt 25 – unter dem Motto „Luther macht Mut“. Also diskutieren beim Gottesdienst am Reformationstag, dem 31. Oktober, im Hamelner Münster auch Pippi Langstrumpf sowie Asterix und Obelix über Mut (18 Uhr). Denn Mut, den brauchte Martin Luther bestimmt. Schließlich habe er gewusst, „es kann sein, dass ich damit auf dem Scheiterhaufen lande“. Mutmacher, gar „Doping für die Seele“ indes könne der Glaube sein, sagen Pabst und die Hamelner Pastorin Annette Lehmann.

Ein Höhepunkt des Programms dürfte am Sonntag, 26. Oktober, das Lutherfest am Süntelturm werden (12.15 bis 14.30 Uhr). Wer diesen Ausflug zu kurz findet, kann vom 30. Oktober an der viertägigen Familienfreizeit „Eine feste Burg – Mut mit Martin“ in Holle teilnehmen. „Wenig Korrektes zur Lutherdekade“ hingegen verspricht Theologe und Kleinkünstler Okko Herlyn am Freitag, 31. Oktober, in seinem Programm „Hier stehe ich, ich kann auch anders“, mit dem er um 19.30 Uhr in der Hamelner – wo sonst? – Martin-Luther-Gemeinde in der Brucknerstraße auftritt.

Eine Rate-Rallye zum Reformationstag für Kinder von sechs bis zwölf Jahren startet am Montag, 3. November, das Hamelner Museum. Unter dem Titel „Das Geheimnis der Luther-Rose“ geht es ab 10 Uhr um gefälschte Münzen, geheimnisvolle Papiere und unheimliche Gestalten.

Ein historischer Blick auf die Reformation wird übrigens bereits heute in Groß Berkel geworfen. Historiker Martin Pabst – Bruder von Pastor Simon Pabst – spricht über das Phänomen der „Städtereformation“, also über Veränderungen für die Stadtbewohner nicht nur in Glaubensfragen, sondern auch in Politik und Gesellschaft. Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr in der Pfarrscheune.

Das komplette Programm von „Hallo Luther!“ unter: kirche-hameln-pyrmont.de.fh



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