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Es wird Zeit für Winterreifen

veröffentlicht am 21.10.2011 um 16:56 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:34 Uhr

Von Jennifer Bremer
Es ist wieder soweit: Die Autos müssen "winterfest" gemacht werden. Seit Dezember 2010 gilt die „situative Winterreifenpflicht“: Alle Kraftfahrzeuge, die bei winterlichen Verhältnissen (dazu zählen Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte) am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen wollen, müssen mit Winterreifen ausgestattet sein.

Viele Reifenhändler empfehlen ihren Kunden diesbezüglich, die  Formel "von O bis O" (von Oktober bis Ostern) zu beherzigen, denn bereits ab 7 Grad Außentemperatur greifen Winterreifen besser als Sommerreifen.

Fährt man trotz vereister oder schneebedeckter Fahrbahn mit Sommerreifen, kann es teuer werden:

  • Fällt bei einer normalen Verkehrskontrolle auf, dass das Fahrzeug nicht mit Winterreifen ausgestattet ist, kostet dies 40 Euro.
  • Werden andere Verkehrsteilnehmer aufgrund falscher Bereifung behindert, fallen 80 Euro an.
  • Kommt es zu einer Gefährdung des Straßenverkehrs, muss der Fahrer 100 Euro berappen.
  • Verursacht das Auto ohne Winterreifen einen Unfall, kostet dies 120 Euro.
  • Außerdem kommt bei jedem der vier Vergehen zusätzlich ein Punkt im Flensburger Zentralregister dazu.

Ein weiteres Zeichen für Reifen, die offiziell bei Eis und Schnee gefahren werden dürfen, ist die Kennung ,M+S‘ (Matsch + Schnee). Im Falle eines Unfalls auf schneebedeckter Fahrbahn springt hier die Versicherung ein. Das Gleiche gilt für Allwetterreifen.



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