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Es weihnachtet sehr

Eine lange Tradition hat die Dewezet auch in diesem Jahr wieder aufgegriffen: Verlegerin Julia Niemeyer lud Kunden, Kollegen und Freunde zum Tannenbaumschlagen auf einen Gutshof in Hessisch Oldendorf ein. Wobei „schlagen“ nicht ganz das richtige Wort ist, denn gefällt waren die Christbäume bereits; sie mussten nur noch abtransportiert werden. Der guten Stimmung aber tat das natürlich keinen Abbruch: Es wurde gefeiert bei Bratwust und Glühwein im stimmigen Ambiente.

veröffentlicht am 19.12.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 01:21 Uhr

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Während Weihnachtsmarkt-Beschicker Adriano Dietrich an seinem Stand in der Emmernstraße unermüdlich Mandeln verkauft, plagte sich seine Frau Nancy Geibel in dieser Woche mit ganz anderen Dingen: Sie brachte am vergangenen Montag um 3.15 Uhr im Sana-Klinikum eine Tochter zur Welt. Elli heißt das 45 Zentimeter große und 2110 Gramm schwere Mädchen, das die zweite Tochter des Händlers aus Melle bei Osnabrück ist. Und nicht nur Mutter und Vater sind mächtig stolz auf den Nachwuchs, sondern auch die jetzt „große“ Schwester Ann (3).

In Verbundenheit mit ihrem ehemaligen Garnisonsstandort Hameln feierten rund 150 Soldaten und Soldatinnen des 35. Engineer Regiments aus Paderborn in dieser Woche einen Gottesdienst, der von Pastor Thomas Risel und Padre Redell geleitet wurde. Dazu waren alle Teilnehmer unter Führung ihres Kommandeurs Lieutenant Colonel Guy Boxall morgens aus Paderborn angereist. Die königlichen Pioniere waren ehemals in Hameln stationiert, bevor sie verlegt wurden. In diesem Jahr wurde deshalb die Idee geboren, dass sie – in Erinnerung an die Hamelner Zeit – in der Marktkirche einen typischen britischen Gottesdienst feiern wollten, bevor es mit ihren Familien beziehungsweise zu ihren Familien in den wohlverdienten Weihnachtsurlaub geht. Das Regiment wurde 2014 in Afghanistan eingesetzt und bereitet sich auf neuerliche Einsätze im Jahr 2016 vor. Auf Einladung des Kommandeurs nahmen als Vertreter der Stadt Hameln Bürgermeisterin Sylke Keil, als Vertreter des British-German-Clubs Hameln e.V. Birgit Hart und Thomas Haeckel an der Feier teil. Nach dem Gottesdienst war noch Gelegenheit, bei englischem Tee und Gebäck anregende Gespräche zu führen. Man versicherte sich dabei, in gutem Kontakt über den Verbindungsoffizier Alan Patterson zu bleiben.

Mehr als 60 freiberufliche Gästeführerinnen und Gästeführer sind für Hameln im Dienst: Einmal jährlich kommen sie zur Nikolausfeier zusammen, eingeladen von der Hameln Marketing und Tourismus GmbH (HMT) und der Stadtsparkasse Hameln. Das Geldinstitut sponsert dabei seit vielen Jahren das Kuchengedeck für die jährliche Feier. Über 40 folgten der Einladung in den „Grünen Reiter“, wo Bürgermeisterin Ursula Wehrmann Lob und Anerkennung aussprach für diese Botschafter im Namen der Stadt; ähnlich äußerten sich Marketingleiter Stephan Rohmann und HMT-Geschäftsführer Harald Wanger: „Wir haben mit unseren Gästeführungen das beste Ergebnis seit dem Jubiläumsjahr 2009 erreicht.“ Das Vorjahresergebnis ist mit zirka 3300 zu erwartenden Führungen um ein Prozent übertroffen worden. Zum 725. waren es sogar mehr als 3500 Führungen und mit dem „Tag der Niedersachsen“ außerdem eine sehr hohe Besucherfrequenz. „Für ein normales touristisches Jahr ist das Ergebnis sehr stark“, so Wanger. Ursula Wehrmann nahm im Namen der Stadt die Ehrungen vor. Urkunden und Blumenstrauß überreichte sie an Karen Thießen für 20 Jahre Mitarbeit; 15 Jahre im Boot sind Teresa Muske und Elisabeth Zeiser, und 10 Jahre verbuchen Petra Fisser und die japanische Gästeführerin Eiko Mawatari-Sator. Dass der Rattenfänger gemeinsam mit zwei Gästeführerinnen in die Linsingen-Kaserne bestellt wurde, um ganz unterschiedliche Nationalitäten durch Hameln zu führen, war als herausragend empfunden worden. Die Neugierde war groß. „Und am Ende waren sich beide Seiten vertrauensvoll nähergekommen“, so die Gästeführerinnen Doris Müller und Susanne Gutsche.

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Schlechte Nachrichten für Jobst Brüggemann aus Rohrsen, jedenfalls dann, wenn Reinhard Zakrzewski (Zaki), Wetterfrosch der Dewezet, mit seinen langfristigen Prognosen recht behält. Der hat nämlich nicht nur sämtliche Hoffnungen auf weiße Weihnachten zunichte gemacht, sondern glaubt darüber hinaus, dass der richtige Winter auch später nicht zu uns kommt. Was das mit dem Ortsvorsteher zu tun hat? Nun, eine ganze Menge. Denn alljährlich Anfang Januar (dieses Mal am 9.) bietet der Kommunalpolitiker dem Sportverein MTV Rohrsen eine Wette an unter dem Motto „Geiht oder steiht?“ Soll heißen: Der kleine Teich im Ortsteil ist zugefroren oder eben nicht. Wobei Brüggemann immer auf „zu“ wettet und sich – sollte der Wettergott nicht mitspielen – schon etliche Tricks einfallen ließ. Aber egal, wer gewinnt: Anschließend wird mit vielen Gästen regelmäßig im Dorfgemeinschaftshaus gefeiert. Wobei die jetzt anstehende Feier bereits ausgebucht ist, weil alle Karten verkauft sind. Einer hat übrigens abgesagt: Hans-Hermann Weper, Ortsbürgermeister von Tündern, kommt nicht. „Hansi“ hat sich den Fuß gebrochen. Auch von dieser Stelle gute Besserung – und allen Leserinnen und Lesern ein friedvolles Weihnachtsfest!

christa.koch02@gmail.com

Im Gedenken an den ehemaligen Standort feiern 150 britische Soldaten in der Marktkirche einen deutsch-englischen Gottesdienst.pr

Seit Montag zum zweiten Mal stolzer Vater: Weihnachtsmarkt-Beschicker Adriano Dietrich. CK



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