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Einzelhandel mit verkaufsoffenem Sonntag zufrieden / Großes Interesse an sparsamen Autos

„Es sind viele fremde Gesichter gekommen“

Hameln (gro). Vorbei an den Baustellen in der Fußgängerzone der Hamelner Altstadt schieben sich am Sonntag die Massen in Richtung Hochzeitshaus. Nach Zählungen der Hameln Marketing und Tourismus GmbH (HMT) sollen es gut 21 000 Menschen sein, am Sonnabend 7000 Besucher, die das Zentrum bevölkern. Sie nutzen den verkaufsoffenen Sonntag zum Shoppen; sammeln Informationen über sparsame Fahrzeuge beim Auto-Salon.

veröffentlicht am 02.04.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 17:21 Uhr

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Zufrieden äußert sich Susanne Schubert, Geschäftsführerin der Stadt-.Galerie über den Besucherandrang am Sonntag. „Das ist kaum in Worte zu fassen. Die Läden sind voll.“ Und Holger Wellner, Vorsitzender des Einzelhandelsverbandes, stellt fest: „Es fing spät an, aber im Ganzen ist das Ergebnis in Ordnung. Es sind viele fremde Gesichter gekommen.“ Alexandra Gerke von der HMT: „Alle sind mit dem Sonntag zufrieden und die Autohäuser hoffen nach dieser Infoveranstaltung nun auf Nachfrage, auf gute Abschlüsse in den kommenden Wochen.“

Angesichts des aktuellen Spritpreises von 172,9 Cent für Super, 169,9 Cent für E10 und 154,9 Cent für Diesel stehen sparsame Autos ganz besonders im Fokus der Autofahrer. Deshalb präsentieren Hamelns Autohäuser ihre Hybrid- und Elektrofahrzeuge sowie Pkw mit einem Verbrauch von weniger als fünf Litern je hundert Kilometer. Mit 4,1 Litern Diesel beispielsweise begnügt sich der DS 5 Diesel/Hybrid von Citroen. „Einzigartig für ein Auto, betrieben mit fossilen Brennstoffen unter Nutzung eines Elektromotors,“ so Philipp Lindner vom Autohaus Schütte. Ralph Scholz vom Autohaus Moritz zeigt den Honda Civic mit 150 PS und einem Verbrauch von nur 4,2 Litern Diesel. Neu bei Nissan ist der sparsame Dreizylinderund demnächst der „Leaf“ als Elektoauto in der Größe eines VW Golf. Wolfgang Bechadolf ist stolz auf den neuen Opel Ampera, präsentiert vom Autohaus Südmersen. Mit 85 PS kommt der Rüsselsheimer mit Benzin- und Elektromotor daher und soll nach Werksangaben im Mix gerade 1,2 Liter Sprit verbrauchen. Skoda beweist mit der „Greenline“ ebenfalls Spritsparpotential. Stefan Maerz vom Autohaus Müller: „Beim Fabia sind das gerade einmal 3,4 Liter Diesel.“ Etwas mehr braucht der Fiat Panda. „Je nach Motor benötigt das Auto 3,5 bis 4,7 Liter bei 86 PS,“ erklärt Dieter Müller von Automobile. SKN bietet Spritersparnis für jeden. „Wir haben das Eco-Tuning erfunden und können jedem bis zu 20 Prozent Ersparnis bieten,“ so Danie Kiene.

Einig sind sich Händler und Kunden, dass der Spritpreis vorerst nicht wieder fallen wird. Nach Schätzungen der Fachleute aus den Hamelner Autohäusern Sörensen, Bayer, Lange, Fischer und Niederdorf, werde sich der Preis für einen Liter Super bis zum Sommer Richtung 1,80 Euro entwickeln. Die Autofahrer sind verärgert. „Angesagt ist jetzt ein Spritsparauto“, so Jolanta Krysiak. Solange der Staat am Sprit verdient, werde der Preis nicht fallen, glaubt Wilhelm Hachmeister. Er hat für sich die Lösung gefunden. „Ich habe ein Elektrofahrrad gekauft und lasse das Auto mal stehen. Das funktioniert prima.“

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  • Die Stadtwerke prästentierten ihr E-Auto. Foto: gro

Mehr Fotos vom Autosalon unter www. dewezet.de.

Mehr als 28 000 besucher zählte die HMT anlässlich des Autosalons und verkaufsoffenen Sonntag in der Innenstadt.

Foto: Wal



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