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Gefäßchirurgie wird eigenständige Klinik im Kreiskrankenhaus Hameln / Dr. Ulrich Augenstein erster Chefarzt

„Es ist für einen Mediziner eine große Herausforderung“

Hameln (red). Auch abseits der Bautätigkeit geht die Entwicklung im Kreiskrankenhaus Hameln mit großen Schritten voran. Mit Beginn des Jahres 2010 ist das Chirurgische Zentrum um die Klinik für Gefäßchirurgie unter der Leitung des Chefarztes Dr. Ulrich Augenstein erweitert worden.

veröffentlicht am 06.01.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 22:21 Uhr

Dr. Ulrich Augenstein.
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Der 51-jährige gebürtige Pforzheimer blickt auf eine lange Erfahrung in seinem Fachgebiet zurück. Bereits als Zivildienstleistender war er der Medizin verbunden; denn er hat diesen im OP und auf einer Intensivstation abgeleistet. Nach dem Studium in Freiburg und der Promotion im Jahr 1986 wurde ihm schnell deutlich, dass die Chirurgie seine Zukunft ist. Im Rahmen der Facharztausbildung für „Allgemeinchirurgie und Unfallchirurgie“ stellte Dr. Augenstein sein chirurgisches Spektrum durch Tätigkeiten in verschiedenen Krankenhäusern breit auf, verfeinerte diese breite Grundlage ab 1997 durch die Spezialisierung im Fachgebiet „Gefäßchirurgie“, die er 2003 mit der Anerkennung als Facharzt abschloss.

Leitungsverantwortung ist Dr. Augenstein nicht fremd. Bereits seit 1997 war er zunächst als Funktionsoberarzt in der Visceral- und Gefäßchirurgie tätig und schon bald darauf als Leitender Oberarzt. Im Jahr 2004 nahm er seine erste Chefarztstelle im Bathildiskrankenhaus in Bad Pyrmont an. „Ich war gerne in Pyrmont tätig, aber es ist für einen Mediziner eine große Herausforderung, eine neu geschaffene Klinik zu gestalten. Ich freue mich, dass ich nun im Kreiskrankenhaus Hameln diese verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen darf“, erläutert Dr. Ulrich Augenstein seinen Wechsel nach Hameln.

In seiner Freizeit beschäftigt sich der Mediziner gerne mit Computern und Fotografie. Seine Gesundheit erhält er sich durch regelmäßigen Sport im Fitnessstudio und beim Windsurfen.

Dr. Augenstein hat sich viel vorgenommen. „Ich möchte die Klinik unter einem Berufsgruppen übergreifenden Teamgedanken entwickeln und gemeinsam mit meinen ärztlichen Kollegen inhaltlich zu einem Gefäßchirurgischen Zentrum ausbauen. Wir werden das bereits jetzt bestehende große Leistungsspektrum der Gefäßchirurgie in Hameln mit seinen vielen Bypass-Operationen, der Venenchirurgie und Öffnungen verschlossener Blutgefäße noch um zusätzliche Aspekte erweitern: durch die Einbindung eines Thoraxchirurgen und die Interventionelle Aortenchirurgie, das heißt die Ausschaltung von krankhaften Erweiterungen der Hauptkörperschlagader mittels Gefäßschiene (Stent) ergeben sich für uns zusätzliche Leistungsangebote.“ Die letztgenannte Eingriffsart sei auch für Risikopatienten oft die bessere Wahl und verkürze grundsätzlich die Zeit der Behandlung erheblich. „Ich rechne damit, dass zukünftig immer mehr gefäßchirurgische Eingriffe mittels dieser Techniken durchgeführt werden,“ erläutert Dr. Augenstein.

Der Geschäftsführer des Hamelner Krankenhauses, Marco Kempka, sieht dementsprechend positiv in die Zukunft: „Mit Dr. Augenstein haben wir einen versierten Mediziner gewonnen, der unsere Zukunftsplanungen in idealer Weise unterstützt und unseren Patienten mit Thorax- und Gefäßerkrankungen den Weg in oft weit entfernte Spezialkliniken ersparen kann.“



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