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„Wucherfläche“ missfällt dem Ortsrat

Es grünt so grün auf der ungepflegten Wiese

Klein Berkel. Hans-Wilhelm Güsgen wünscht, er hätte eine Planierraupe. Was der langjährige Ratsherr der FDP aus Klein Berkel – er ist zugleich Mitglied des dortigen Ortsrates – damit machen möchte? Eine Fläche plattmachen. Genauer gesagt: ein Grundstück, das seit Jahren zugewuchert ist und die Anwohner der Ortschaft, die liebevoll ihre Vorgärten pflegen und teilweise auch, nicht zuletzt über den Heimatverein „Barchhusen“, für ein hübsches Erscheinungsbild ihrer Ortschaft sorgen.

veröffentlicht am 11.10.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 07:41 Uhr

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Autor:

von christa Koch
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Die Fläche, um die es geht, befindet sich gegenüber dem Sportheim „Hohe Linden“, davor liegt der neue Parkplatz der Firma Möbel Heinrich. Nach dem Krieg war sie sogenanntes „Grabeland“, ein Acker, der der Selbstversorgung der Bevölkerung dienen sollte. Heute wird er nicht mehr benötigt und verkommt mehr und mehr.

Schon seit Jahren, beklagt Güsgen, sei das Thema immer mal wieder im Ortsrat behandelt worden, bislang allerdings ohne Erfolg. Das Areal ist in Privatbesitz – und da könne der Ortsrat nichts ausrichten: „Uns sind die Hände gebunden, wir haben keinen Einfluss darauf, ob der Eigentümer das Grundstück pflegt oder aber verkommen lässt“, bedauert auch Ortsbürgermeisterin Ilona-Ute Bode-Wissmann (CDU). Sie weiß zwar nicht, ob die Politik dem Eigentümer vielleicht doch irgendwelche Auflagen machen könnte, kündigt aber an, sich noch einmal genau über die Rechtslage erkundigen zu wollen.

Besagter Eigentümer ist übrigens der Klein Berkeler Landwirt Heinrich Meyer. Meyer bewirtschaftet seine Fläche nicht und räumt durchaus ein, dass die „im Moment“ ungepflegt und zugewuchert ist, aber: „Das wird wieder fertiggemacht“, verspricht er. Der Grund, warum die Fläche mittlerweile ein – so die Kritiker – Schandfleck im Dorf ist: Er sei eben die letzten beiden Jahre etwas kränklich gewesen, lautet Meyers Begründung.

Viel wildes Grün wächst auf der Wiese gegenüber dem Sportheim. Nach Angaben des Besitzers soll sich das aber bald ändern.Wal



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