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Wienerwald: „Haus der Wirtschaft“ ist nicht einzige Option

Es gibt noch weitere Interessenten

HAMELN. Ein „Haus der Wirtschaft“ ist offenbar nicht die einzige verbliebene Möglichkeit: Ende März wurde der Stadt Hameln von Architekt Peter Spiegel ein Vorschlag für das Areal des ehemaligen „Wienerwald“-Restaurants vorgestellt. Spiegel hatte für einen privaten Investor aus Hameln ein vierstöckiges Gebäude mit elf barrierefreien Wohnungen entworfen.

veröffentlicht am 14.06.2016 um 17:22 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:53 Uhr

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Autor:

Andreas Timphaus und Frank Henke
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Die Verwaltung hätte ihm damals mitgeteilt, dass man erst noch abwarten wolle, welche Entscheidung hinsichtlich der geplanten Rathaus-Sanierung oder eines -Neubaus fallen würde, so Spiegel. Entsprechend überrascht war er, als die Stadt Ende Mai ankündigte, auf dem Gelände gemeinsam mit Kreishandwerkerschaft und Arbeitgeberverband (AdU) an besagter Stelle ein „Haus der Wirtschaft“ realisieren zu wollen.

Damals, heißt es aus dem Rathaus, seien die Pläne für das Haus der Wirtschaft noch kein Thema gewesen. Doch ist das von Spiegel entworfene Modell nun aus dem Rennen? Derzeit schon, wie auch „Nutzungsideen von potenziellen anderen Bewerbern“, heißt es aus dem Rathaus. „Die Nutzung des Grundstücks für ein Haus der Wirtschaft mit dem bekannten Nutzerkreis und den denkbaren, weiteren Partnern ist als quasi öffentliche Nutzung für dieses Grundstück am Rande des Bürgergartens prädestiniert.“, betont eine Verwaltungssprecherin.

Die erwähnten „weiteren Bewerber“ für das Wienerwald-Areal gibt es sehr wohl, wie die Sprecherin auf Anfrage mitteilt – obwohl die Stadt das Gelände nach dem zweiten geplatzten Verkauf nicht erneut ausgeschrieben hatte.

Mit Interesse wird die Diskussion um das Haus der Wirtschaft sicherlich im Hefehof verfolgt. Dort residieren aktuell Kreishandwerkerschaft, Industrie- und Handelskammer sowie die Weserbergland AG – allesamt Kandidaten für ein neues „Haus der Wirtschaft“. „Der Hefehof ist seit Jahrzehnten eine Keimzelle der regionalen Wirtschaftsentwicklung“, teilt Hefehof-Chef Jobst-Walter Dietz auf Anfrage mit. „Dieses Konzept ist unabhängig von dem geplanten AdU Projekt.“



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