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„Es gibt Lösungen – man muss nur wollen“

veröffentlicht am 24.07.2009 um 17:22 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:37 Uhr

posthof

Hameln (jhe). Wie leer gefegt ist die Straße am Posthof seitdem der Durchgang zur Osterstraße, der Michaelishof, gesperrt ist. Dass das nicht so sein muss, davon ist der Hamelner Bausachverständige und vereidigte Gutachter Goetz Friedemann überzeugt.

Von Brigitte Schleifer, Vermieterin des Blumengeschäfts „Stiel und Blüte“ ist Friedemann um nachbarschaftlichen Rat gefragt worden, wie die Situation am Posthof für die Geschäftsinhaber besser zu lösen sei. Auch wenn Schleifer nicht direkt betroffen ist, kann sie sich nach eigenen Angaben „in die Lage der Geschäftsinhaber hineinversetzen“ und „möchte einfach nur helfen“.

Und mit Friedemann hat sie jemanden gefragt, der sich mit den örtlichen Begebenheiten an der Baustelle auskennt. Denn 1976 wirkte der Hamelner als angestellter Architekt an der Sanierung des Stiftsherren- und Leisthauses mit. Nachdem er den jetzigen Stand der Bauarbeiten begutachtet hatte, kam er zu dem Schluss: „Es gibt sicherlich Alternativen, um weiterhin den Durchgang abschnittsweise zu erhalten, da es sich um zwei getrennte Baukörper handelt.“
 Der Gutachter arbeitete ein Konzept aus, nachdem der Michaelishof nur zeitweise geschlossen werden müsste und nicht bis weit in das nächste Jahr hinein. Im Prinzip sei der Durchgang frei, erklärt Friedemann, „es stehen nur zwei Baufahrzeuge dort, aber keine Baumaterialien“. Stellplätze für die Fahrzeuge gebe es aber auch auf dem Parkplatz hinter dem Museums-Neubau, der größere Flächen erfordere.
 Um die Baustelle mit Materialien zu beliefern, sei der kleine Museumshof geeignet, meint Friedemann. Denn bei den Arbeiten handele es sich schließlich nicht um einen Neubau, sondern lediglich um Renovierungsarbeiten im Inneren der Häuser. Dafür benötigten die Firmen weder einen großen Baukran noch viel Material. Und Friedemann ist auf diesem Gebiet erfahren: „Wir haben schon Holtmann und Kolle um- und neu gebaut – das waren weitaus größere Baustellen und wir sind mit weniger Platz ausgekommen. Die Baustellenbelieferung ist eine rein logistische Aufgabe – es gibt für alles Lösungen, man muss nur wollen.“



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