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Motorbootclub Hameln baut Vereinsheim – doch wann ist das neue Domizil fertig?

Es geht voran

Hameln. Hugo-Rudi Nießner schaut nach oben. Sein Gesicht: schlammverspritzt. Sein dunkelrotes T-Shirt: durchnässt. Ob vom Schweiß oder vom Regen, ist schwer zu sagen. Sicher von beidem. Aber Nießner ist einer, der sich über den Regen freut, der die tagelange Hitze abgelöst hat. Der zweite Vorsitzende des Motorboot-Clubs Hameln ist nämlich zugleich „Bauleiter“. Als solcher obliegt ihm die Oberaufsicht über das jüngste Bauvorhaben des Vereins, ein eigenes Domizil am Sportboothafen nahe der Tündernschen Warte.

veröffentlicht am 22.10.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 05:41 Uhr

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Autor:

von christoph graetsch
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Im Juni begann mit diesen Worten ein Artikel über den Bau des neuen Vereinshauses des Motorbootclubs-Hameln (MCH). Doch was ist eigentlich aus diesem Projekt geworden? „Es geht gut voran“, versichert der Vorsitzende Alfred Harland. Er sieht zuversichtlich in die Zukunft, da bisher alles nach Plan lief und der Bau dank vieler kleiner Spenden gut vorankomme. Jedoch hat der Bau bisher viel Zeit in Anspruch genommen. Das Einholen der Gutachten unter anderem zum Hochwasserschutz dauerte sehr lange, war aber für den Beginn des Baus entscheidend. Deshalb wurde damit schon im Jahr 2012 angefangen. Doch dieses Vereinshaus wird auch vornehmlich aus einem bestimmten Grund gebaut: „Die Erhaltung des Lebens im Club und das Beisammensein, vor allem in der Winterpause“, nennt Harland. Der Vorsitzende kündigt an, dass der Verein den ganzen Winter durcharbeiten werde, soweit dies ohne Frost möglich sei. Ohne Probleme scheint auch die Finanzierung zu sein, denn der Kostenplan des auf 445 000 Euro taxierten Gebäudes wird eingehalten, sagt Harland. 15 bis 20 Leute arbeiten pro Tag mit, viele davon auch Mitglieder des Clubs, dem 120 Mitglieder angehören. Worauf der Motorbootclub ebenfalls großen Wert legt, ist die Behindertentauglichkeit des Hauses. Dies wird ermöglicht durch kleine Aufzüge, die Rollstuhlfahrer nutzen können. Auch für den Schutz vor Hochwasser ist gesorgt: durch 16 mehr als zwei Meter hohe Stahlbetonsäulen, die das Vereinshaus bei einem Weserhochwasser stützen sollen. Nächste Woche soll die Außenisolierung kommen, dann der Innenaufbau, die Installation der sanitären Anlagen und die Elektroarbeiten. Eine Fußbodenheizung soll ebenfalls im Haus installiert werden. Platz für die Ausbildungsräume der Lehrgänge wird ebenfalls geschaffen. Weil es aber zwei Kurse, einmal für den Bootsführerschein im Allgemeinen und für den Kurs im Umgang mit dem Funkgerät gibt, wird es auch zwei separate Räume hierfür geben, da sich diese beiden Lehrgänge sonst stören würden. Alfred Harland schaut mit Freude und Optimismus auf die noch kommenden Wochen und Monate. Weil schon so viel geschafft wurde, es keine Schwierigkeiten gab und der Bau gut voranschreitet, ist sich der Vorsitzende sicher, dass das neue Domizil des MCH zu Saisonbeginn fertiggestellt ist.

„Wasser von oben statt unterm Kiel“: So lautete im Juni die Überschrift in der Dewezet.



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