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Hammer-Textilien sollen im Bestand erhalten bleiben / Anwohner erwägen Bürgerinitiative gegen geplanten Parkplatz

Erweiterung von Möbel-Heinrich ohne Auswirkungen?

Klein Berkel (gro). Ortsbürgermeister Jürgen Mackenthun war offensichtlich überrascht: Kurzfristig habe er einen Anruf der Stadtverwaltung bekommen mit der Bitte, kurzfristig eine Ortsratssitzung abzuhalten, in der der geänderte Bebauungsplan „Werkstraße/Klein Berkel“ vorgestellt und besprochen werden sollte, so Mackenthun im Freizeitheim Hohe Linden zu Beginn der Ortsratssitzung.

veröffentlicht am 21.04.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 13:41 Uhr

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Vorgestellt wurde der Bebauungsplan durch Volker Mohr, Fachbereichsleiter für Planen und Bauen der Stadt Hameln. Eigentlich habe die Stadt ausschließen wollen, dass ein Elektronikfachmarkt in diesem Gebiet einziehe. Ein Gerichtsbeschluss habe aber die Empfehlung ausgesprochen, sich mit dem Betreiber zu einigen und auch festgestellt, dass solch ein Markt mit Großgeräten und der entsprechenden Fläche in der Hamelner Innenstadt nicht möglich sei. Eine neue Anfrage eines Interessenten für Elektronikgeräte habe es aber zurzeit noch nicht wieder gegeben, so Mohr im Klein Berkeler Ortsrat.

Im Wesentlichen geht es um das Gebiet Möbelhaus Heinrich bis Tospann. Ein Gutachten habe ergeben, dass der Umbau des Einrichtungshauses Möbel-Heinrich von derzeit 8800 auf 19 100 Quadratmeter Verkaufsfläche, beinhaltend Randsortimente, keine Auswirkungen auf die Stadt Hameln habe, so Mohr. Der Standort Hammer-Textilienmarkt bleibe im Bestand erhalten.

Zusätzlich habe das Gutachten ergeben, dass Verkehrsprobleme nicht zu erwarten seien. Die obere jetzige Einfahrt zum Möbelmarkt werde geschlossen. Den Ortsratsmitgliedern war es wichtig, darauf hinzuweisen, dass die Parkplätze vor dem Hammermarkt, die direkt vor dem Gebäude an der Werkstraße liegen, ihrer Meinung nach eine Gefahr für den fließenden Verkehr auf das Multimarkt-Gelände darstellen. Mohr sagte dazu, die Bauplanung habe er noch nicht gesehen, das könne dann bei Vorlage des Plans nochmals besprochen werden.

Für Unruhe sorgte die Mitteilung des Fachbereichsleiters für Planen und Bauen, dass der Investor mitgeteilt hat, Flächen in der Nähe des Geländes Ratz-Fatz gekauft zu haben, um seinen Angestellten bis zu 120 Parkplätze zur Verfügung zu stellen. Dieser Parkplatz werde dann von den Angestellten über die Straße Hohe Linden angefahren, allerdings könne er noch nicht sagen, um welche „Parkplatzfläche“ es sich handle. Diese Mitteilung soll im Anschluss an die Ortsratssitzung zu Unmut bei einigen Anwohnern geführt haben. Ohne genau zu wissen, wo dieser Parkplatz erstellt wird, wollen sie angeblich trotzdem eine Bürgerinitiative dagegen gründen, denn schon jetzt sei das Verkehrsaufkommen zum Ratz-Fatz kaum zu ertragen, hieß es.

Ortsbürgermeister Jürgen Mackenthun teilte zum Ende der Ortsratssitzung mit, dass seine Stellvertreterin Ilona Bode-Wissmann die Aufgabe der Hilfsfunktion für die Verwaltung in Klein Berkel übernehmen werde. „Es kann jeder zu mir und zu jeder Zeit kommen. Meine Tür steht immer offen, insbesondere auch für die ältere Generation,“ so Bode-Wissmann.

Hier soll erweitert werden – die Parksituation wird aber von den Klein Berkelern als unbefriedigend angesehen.

Foto: gro



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