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Stadtmanager über mögliche Gründe für schlechte Resonanz beim Candle-Light-Dinner

Erstes Resümee: Doch mehr Entertainment?

Hameln (wul). Einen Tag nach der für die Veranstalter enttäuschenden Resonanz auf das „Candle-Light-Dinner“ an der Weserpromenade zieht Hamelns Stadtmanager Stefan Schlichte ein erstes Resümee. Woran es letztlich gelegen hat, dass vor allem an den Nachmittagen am Wochenende nur so wenige Besucher zur Weser hinuntergegangen sind, „wissen wir nicht so richtig“, erklärte Schlichte gestern gegenüber der Dewezet. Alle Beteiligten seien überzeugt gewesen, dass „es von alleine funktioniert“.

veröffentlicht am 11.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 11.11.2016 um 22:41 Uhr

Stadtmanager Stefan Schlichte.
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Eine Überlegung, die Schlichte anstellt, lautet, dass nachmittags eventuell doch mehr Rahmenprogramm geboten werden müsste, vor allem für Kinder. Und: „Vielleicht wollen die Leute wirklich mehr Entertainment – Bühne und Top-40-Band.“ Stattdessen war beim „Candle-Light-Dinner“ ruhiges Ambiente geboten worden. Auch auf der Weser selbst könnte – vielleicht – Programm geboten werden, so Schlichte.

Um die Menschen aus der Stadt heraus auch zur Promenade zu ziehen, waren am Sonntag noch einmal zusätzliche Flugblätter verteilt worden, doch auch das hat nicht gezogen. Die Möglichkeiten, Veranstaltungen noch deutlicher zu bewerben, seien allerdings auch für das Stadtmarketing begrenzt: „Auch uns ist es verboten, in der Stadt Schilder aufzustellen oder überall zu plakatieren.“

An dem Konzept, „bestimmte Dinge zu forcieren“, sprich vieles auf einmal anzubieten, will Schlichte festhalten, und mit dem Gesamtverlauf des Wochenendes im Rahmen der „Hamelner Verführung“ zeigt er sich zufrieden. „Die Leute waren ja da“, sagt auch Hamelns Tourismuschef Harald Wanger. Eben nur nicht an der Weser. Und sie seien aus den Regionen gekommen, die beworben wurden, so Schlichte. Gemeinsam mit allen Beteiligten wolle er demnächst über mögliche Änderungen beraten.

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