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Jugendmusikschule Hameln jetzt nach ihrem Initiator Wilhelm Homeyer benannt / Jakobinengroschen vergeben

„Er war ein Tausendsassa“

Hameln. Die Jugendmusikschule Hameln hat einen neuen Namen, beziehungsweise sie ist um einen entscheidenden Schriftzug reicher geworden. Dieser neue Schriftzug soll in Zukunft an einen kreativen Mann erinnern für den das Thema Musik und die Stadt Hameln eng verknüpft waren. Aus Anlass des 100. Geburtstages von Wilhelm Homeyer (1913 bis 2006) hat die Stadt Hameln der Jugendmusikschule (JMS) darum den neuen Namen „Wilhelm Homeyer Jugendmusikschule Hameln“ verliehen. Dieses geschieht in Anerkennung für sein nimmermüdes, vielfältiges und äußerst erfolgreiches bürgerschaftliches Engagement, heißt es.

veröffentlicht am 24.11.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 23:41 Uhr

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Schon seit 1951 hat sich Homeyer neben Jürgen Langehein und Hans-Theo Bettels für die Gründung einer Jugendmusikschule in Hameln eingesetzt. Rund 20 Jahre später war es dann so weit. Der einstige Musiklehrer, Konrektor der Wilhelm Raabe Realschule, Organist, jahrelanger Vorsitzender der Volkshochschule und Gründer diverser Hamelner Musikchöre hat die heimische Musikscene in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts somit entscheidend mitgeprägt. Seine Manuskripte und Reinschriften werden sorgfältig im Hamelner Stadtarchiv verwahrt. „Er war ein Tausendsassa“, lobte Oberbürgermeister Claudio Griese bei der Feierstunde, denn Homeyer sei nicht nur Musiklehrer, sondern eben auch Komponist gewesen. Obendrein war Homeyer von 1966 bis 1973 im Hamelner Stadtrat aktiv. 1991 gründete Homeyer die „Stiftung Jakobinengroschen“. Dieser wird jährlich vergeben und unterstützt ausgewählte Schüler der Jugendmusikschule. In diesem Jahr wurde der „Jakobinergroschen“, der übrigens nach dem Vornamen von Homeyers Ehefrau Jakobine benannt ist, im Rahmen der feierlichen Bekanntmachung der Namensänderung der Jugendmusikschule vergeben.

Die Summe, die von den jährlichen Zinsen der Stiftung ausgeschüttet wird, beträgt in diesem Jahr 1700 Euro und wurde an Felix, Lilli, Max Joris, Paul Japer, Meike, Moritz und Nele Brodtmann, Elena Blome, Joel Enß, Benjamin, Christoper und Deborah Petters, Canan Leyla und Malik Varan und Mario Axel, Jannik Rainer Knobloch vergeben. git

Jannik Rainer Knobloch und Musikschullehrer Vincent Gongla spielten ein selbst geschriebenes Stück mit Namen „Nö“ auf dem Schlagzeug.git



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