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DJ Andreas Kuhnt legt bei Sport-Gala Scheiben auf / Ex-Moderator von ffn und Radio 21

Er mag alles, was melodiös und tanzbar ist

Mit Musik kennt er sich aus: Da ist er – nicht nur wenn’s um Party-Mucke geht – ein wandelndes Lexikon: DJ Andreas Kuhnt, einem breiten Publikum in Niedersachsen als langjähriger Moderator bei ffn und Radio 21, aber auch als „Bild“-Journalist bekannt. Dabei hat der gebürtige Auetaler eigentlich Politik und Geschichte studiert. Sein Herz aber gehört der Musik. Und dem Sport. Eine ideale Kombination für die Hamelner Sport-Gala.

veröffentlicht am 08.02.2009 um 17:54 Uhr
aktualisiert am 12.11.2016 um 12:41 Uhr

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Als „Hannover 96“-Mann ist Kuhnt seit August letzten Jahres bekannt. Damals übernahm der 48-Jährige die Leitung der Kommunikationsabteilung bei den „Roten“. „Wir wollen mit Andreas Kuhnt unsere Kommunikationsaktivitäten weiter intensivieren, strukturieren und professionalisieren“, hatte 96-Präsident Martin Kind verkündet.

Das hat wunderbar funktioniert. Seither hat der Journalist zwar jede Menge um die Ohren, für sein Steckenpferd, die Musik, aber findet er immer noch Muße und Raum. „Ich mag alles, was melodiös und tanzbar ist, aber liebe auch Balladen und Klassik“, bekennt Kuhnt. Musik begleite und verstärke Gefühle.

Als DJ für die Bandpausen der Tanzkapelle „Amorados“ sorgt er im Saal der Rattenfänger-Halle für Stimmung, legt Scheibe um Scheibe auf, heizt mit Partymusik aus den letzten 40 Jahren ein. Egal, ob Abba oder Sarah Connor, Sailor oder Status Quo – Kuhnt kennt keine „No Go’s“, für ihn ist (fast) alles okay, Hauptsache: „Es ist stimmungsvoll und tanzbar.“

Der Vorteil beim direkten Draht zum Publikum liegt für den Ex-Moderator klar auf der Hand: „Man sieht, welche Musik ankommt und kann entsprechend reagieren“. So ein spontanes Feedback gebe es beim Radio nicht.

Trotzdem denkt Andreas Kuhnt gern an seine Zeit bei ffn oder als Frühmoderator bei Radio 21 zurück: „Damals war alles noch ganz anders als heute“, erzählt der 48-Jährige: „Ich konnte als Moderator noch frei sprechen.“ Heute sei das sogenannte Format-Radio gang und gäbe: „Das ist sehr reglementiert, da gibt’s viele Vorgaben“, sagt Kuhnt. Nach dem Vorbild von Amerikas privaten Radiosendern sei jetzt mehr Musik am Stück angesagt und der Moderator spiele nicht mehr eine so große Rolle. Der Grund: „Die Radiosender wollen, dass die Hörer unabhängig vom Moderator einschalten“, meint Kuhnt.

Bei der Sport-Gala hält sich der Journalist, der sonst beileibe nicht auf den Mund gefallen ist, mit dem Geplauder etwas zurück: „Da wird getanzt, da steht die Musik im Vordergrund.“ Und, na klar: Da werden auch Publikumswünsche erfüllt. Für Ballgäste holt Kuhnt da auch glatt das Lasso raus ... kar

DJ Andreas Kuhnt legt in den Tanzpausen der Kapelle „Amorados“ heiße Scheiben auf. Vielen ist der 48-Jährige noch als Moderator bei ffn und Radio 21 ein Begriff. Heute arbeitet er unter anderem für „Hannover 96“.

Foto: pr



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