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Amtsgericht nicht zuständig für Auszahlung der Mütterrente

Enttäuschte Mütter

veröffentlicht am 30.07.2014 um 15:38 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:30 Uhr

Hameln (ant). Das Telefon steht nicht mehr still, vor der Geschäftsstelle des Gerichts bildet sich eine lange Schlange: Seit Monatsbeginn ist die Mütterrente, Teil eines milliardenschweres Rentenpaket der Bundesregierung in Kraft und sorgt für Riesen-Ansturm auf die Berater. Häufig allerdings wurden die Frauen enttäuscht, sagt Sprecherin Sabine Quak, schließlich sei das Amtsgericht keine Auszahlungsstelle, sondern dafür zuständig den Versorgungsausgleich, den geschiedene Eheleute geschlossen haben, entsprechend anzupassen.

Von der sogenannten Mütterrente profitieren rund 9,5 Millionen Frauen und etwa 200 000 Männer. Die Betroffenen erhalten einen zusätzlichen Rentenpunkt gutgeschrieben: Pro Kind sind dies brutto bis zu knapp 29 Euro monatlich im Westen. Um das Geld zu bekommen, müssen Eltern, die die Kinder betreut haben, nichts unternehmen – das zusätzliche Geld wird „von Amts wegen“, wie es im Juristendeutsch heißt, ausgezahlt.



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