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Hans Scheibner bei der Dewezet-Nachtausgabe im Hefehof-Lalu

Entgleiste Lyrik vom Lästermaul

Hameln (kar). Komödien, Tragödien und der ganze höhere Blödsinn – Hans Scheibner ist dies alles nicht fremd. Im Gegenteil: Überall ist für ihn Irrenhaus – und überall Paradies. „Man muss nur wissen, ob man sich gerade in dem einen oder in dem anderen befindet“, empfiehlt der Kabarettist. In seinem neuesten Programm „Bevor ich abkratz“ bleibt Scheibner zwar Scheibner – und doch stellt er sich diesmal als ein ganz anderer vor: als Erzähler abgründiger Alltagsgeschichten, als Träumer und als Poet mit der entgleisten Lyrik. Doch Scheibner wäre nicht Scheibner, wenn er keine spitzzüngigen Seitenhiebe auf Politik und Gesellschaft austeilen würde. In erster Linie aber erzählt er diesmal Geschichten vom Pensionär im Supermarkt, vom lieben Gott am Küchentisch, von den falschen Witwen in Ohlsdorf, aber auch Haarsträubendes aus glorreicher Zeit oder vom Martyrium beim Elternabend, wenn er am kommenden Montag, 1. November, ab 19.30 Uhr bei der Dewezet-Nachtausgabe im Hefehof-Lalu zu Gast ist.

veröffentlicht am 27.10.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 09.11.2016 um 18:41 Uhr

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Der 1936 in Hamburg geborene Satiriker, Liedermacher und Kabarettist lernte nach der Schule zunächst Verlagskaufmann beim Hamburger Fremdenblatt. Danach arbeitete er zunächst als Redakteur bei dieser Zeitung, ab 1959 dann als kaufmännischer Korrespondent in einer Lackfabrik. 1968 trat er zum ersten Mal mit satirisch-lyrischen Texten und Gedichten auf, die er in Anlehnung an die Lästerlieder des mit ihm befreundeten Liedtexters Fritz Graßhoff „Lästerlyrik“ nannte. Mit diesen Werken wurde er zunehmend in der Hamburger Kleinkunst- und Kneipenszene bekannt. Vor Jahrzehnten schon hat dieses Hamburger Urgestein regionale Grenzen gesprengt: Seine Auftritte sind bundesweit schnell ausverkauft. Im Fernsehen schlug „scheibnerweise“ für ihn und Hund Willi die große Stunde…

Karten: Dewezet-Ticketshop, Tel.: 05151/200-888



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