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Rote Früchte dieses Jahr Frühstarter

Endlich gibt’s deutsche Erdbeeren

Endlich gibt es sie – die deutschen Erdbeeren. Seit vorgestern sind sie auch auf dem Hamelner Wochenmarkt wieder in aller Munde. Einer, der morgens noch frisch welche gepflückt und sie dann mit zum Markt gebracht hat, ist Obstbauer Wedeking aus Lüdersfeld bei Stadthagen. „Im Vergleich zum vergangenen Jahr sind wir mit unseren Erdbeeren zehn Tage früher dran“, erklärt Mitarbeiter Ekkehard Wedeking. Wenngleich das einigen Marktbesuchern doch etwas früh erscheint – und sie nach dem Grund für die frühe Erdbeerernte fragen. „Die Erdbeeren, die wir heute schon dabei haben, kommen aus Folientunneln“, sagt Wedeking. Die Erdbeeren werden unter diesen auf einem Damm, ähnlich dem Spargeldamm gepflanzt. Dadurch, dass der Boden erhöht ist, könne er sich intensiver erwärmen, die Erdbeeren können schneller wachsen. „Und unter den Folientunneln wird nachts die Wärme gespeichert“, so Wedeking. Die zusätzlich mit Vlies abgedeckten Früchte leiden daher nicht so sehr unter Kälte. Auch direkten Niederschlag bekommen die Pflanzen nicht ab – „sie werden gezielt bewässert“, erklärt der Wochenmarkthändler. Daher seien sie auch kaum anfällig für Pilzbefall.

veröffentlicht am 02.05.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 12:21 Uhr

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Auf zwei Hektar baut der Lüdersfelder Familienbetrieb Erdbeeren unter Folientunneln an. Die Freiland-Erbeeren, die auf insgesamt 50 Hektar reifen, wird es in 14 Tagen geben. Sechs verschiedene Sorten werden – übrigens von Hand – gepflanzt. „So können wir bis weit in den August hinein, je nach Wetterlage, noch Erdbeeren verkaufen“, freut sich Wedeking. Zu den frühen Sorten, die der Händler jetzt schon im Angebot hat, gehören Honeoye, Diana und Kimberly. „Die Honeoye hat dunkles Fruchtfleisch und eignet sich gut für Marmelade. Die Diana ist gut für Kuchen, da die Früchte gleichmäßig groß sind. Die Kimberley ist sehr süß, aber von der Größe sind die Erdbeeren unterschiedlich“, fasst Wedeking zusammen. Auch jetzt werden auf dem Gelände des Familienbetriebs noch Sorten gepflanzt, die dann zum Ende der Saison geerntet werden.

Mit 130 Kilogramm ist der Obstanbaubetrieb am Mittwoch zum Wochenmarkt angereist. Zwischendurch gab es noch einmal nachgelieferte frische Ware. „Da die Erdbeeren tagesfrisch gepflückt sind, halten sie sich bedenkenlos drei bis vier Tage im Kühlschrank. Am besten in der Schale ohne Abdeckung“, so Wedeking. Da Erdbeeren sehr empfindlich sind, rät der Wochenmarkthändler, sie nicht direkt unter einem Wasserstrahl abzuwaschen, sondern in ein Wasserbad zu tauchen.

In 14 Tagen, so rechnet Wedeking, können die Kunden auch wieder selbst Erdbeeren pflücken: Dann gibt es auf den vier Plantagen rund um Hameln wieder genügend Früchte – ob für Kuchen, Marmelade oder einfach so zum Naschen.

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Vom Hamelner

Wochenmarkt

berichtet Karen

Klages

Die roten Früchtchen bringt er jetzt wieder mittwochs und samstags mit zum Wochenmarkt: Ekkehard Wedeking vom Hof Obstbauer Wedeking präsentiert eine von vielen leckeren Erdbeeren.kk



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