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Leo Miner in der Sumpfblume

Emotionen auch nach dem Fest

HAMELN. Es ist ein Abend in familiärer Atmosphäre – randvoll mit post-weihnachtlichen Emotionen. Als Jahresabschlusskonzert getarnt, locken Leo Miner und seine Band die Besucher in die Sumpfblume – mit dem einzigen Ziel, das bunt gemischte Publikum sowohl mit Eigenkompositionen als auch mit Coversongs zu beglücken.

veröffentlicht am 27.12.2017 um 18:19 Uhr

Weckt wohlig-vertraute Gefühle: Leo Miner im Sumpf. Foto: km
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Autor

Katharina Mork Reporterin
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Der Plan geht auf. Viele enge Freunde und Bekannte darf der 27-jährige Vollblutmusiker mit seiner Band an diesem Abend empfangen, auch ein paar neue Gesichter sind dabei und genießen am zweiten Weihnachtstag sowohl seichte Liebeslieder als auch schmissige Rocksongs.

Leo Miner führt damit eine Tradition fort, die einst die Hamelner Blueslegende Bob Dulas ins Leben gerufen hat. „Ich bin noch immer ganz baff, wie viele Leute heute Abend erscheinen sind, vielen Dank“, beginnt Leo einen Lobgesang an das dicht gedrängte Publikum der Sumpfblume. Doch nicht nur dem Publikum gilt seine Dankbarkeit. Voller Respekt und Ehrfurcht lässt Leo Miner auch Bob Dulas noch einmal ganz persönlich liebevolle Worte zukommen. „Vielen Dank, dass ich diese altehrwürdige Tradition von einem altehrwürdigen Mann übernehmen darf.“ Neben Bob Dulas stellt eine weitere Person für Leo einen besonderen Einfluss dar, der ihn von Anfang seiner Musikkarriere an geprägt hat. Als die sechs Musiker gegen Ende des Abends „Free Fallin‘“ anstimmen, würdigt er gemeinsam mit dem Publikum, das aus voller Inbrunst mitsingt, sein kürzlich verstorbenes Idol Tom Petty. Ein junger Mann tanzt während des Konzertes begeistert in der ersten Reihe. „Hamelner beschweren sich häufig über die Musiklandschaft und das fehlende Publikum, aber der heutige Abend hat gezeigt, dass Hameln auch anders kann. Jeder einzelne grandiose Musiker glänzte an seinem Instrument und die Stimmung war einfach klasse. Ich habe mich lange auf das Konzert gefreut und mich einfach großartig gefühlt, als es nun soweit war“, schwärmt Rouven Thiele.

Schaut man während des Spektakels auf der Bühne zwischendurch in die Gesichter des Publikums, merkt man, dass es an diesem gelungenen Abend vielen Besuchern so geht wie dem 24-jährigen Hamelner. Gerade noch in den Reihen des Publikums, gibt sich schließlich Hamelner Urgestein Bob Dulas auf ein Lied die Ehre am Mikrofon und erfreut die Besucher mit einem altbewährten Anblick eines charismatischen Herrn, der auch nach vielen Jahren auf Hamelner Bühnen kein Stück seiner authentischen Art verloren hat. So verlassen rund 400 Besucher nach einem gelungenen Jahresabschlusskonzert das Kultur- und Kommunikationszentrum an der Weser mit einem wohlig-vertrauten Gefühl.

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