weather-image
18°

Hamelner startet kostenlosen Dienst „hameln.email“ / Idee entstand in Facebook-Gruppe

E-Mails für Lokalpatrioten

Hameln. Ein E-Maildienst mit heimatlicher Note: Hamelner Lokalpatrioten können ab jetzt zeigen, für welche Stadt ihr Herz schlägt. Der Softwareentwickler Matthias Hackbarth hat ein neues Technikangebot an den Start gebracht – „hameln.email“. Entstanden ist das Projekt in einer Facebook-Gruppe. Der Dienst ist kostenlos.

veröffentlicht am 27.04.2016 um 16:27 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 11:21 Uhr

270_008_7863425_hm_Mail.jpg

Autor:

Andreas Timphaus
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Hamelner können ab sofort mit einer speziellen Mailadresse zeigen, für welche Stadt ihr Herz schlägt. Matthias Hackbarth hat einen kostenlosen Maildienst mit dem Namen „hameln.email“ an den Start gebracht. Der Softwareentwickler, beruflich für das Online-Banking beim Finanzdienstleister BHW verantwortlich, wollte mit dem Technikangebot etwas „Idealistisches“ schaffen, begründet er sein Engagement.

Geld will er mit dem Projekt, für das er etwa 20 Stunden programmiert hat, nicht verdienen. „Es ist eher als digitaler Lokalpatriotismus zu verstehen“, meint Hackbarth. „Ich mache gerne solche kleinen Spielereien, wie zum Beispiel den Wegwerf-Maildienst sapya.com“, sagt der Hamelner. In seiner Freizeit tüftelt er gerne herum. So hat er als Open-Source-Projekt das Programm „Spamdyke Control Panel“ erstellt. „Es handelt sich um eine Antispam-Lösung, die bisher die effektivste auf dem Markt ist, weil sie die höchste Erkennung hat und zusätzlich rechtssicher Spam ablehnt“, erklärt er. Durch diese Software wurde das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) auf den Hamelner aufmerksam. Seit 2015 sei er Mitglied in der BSI-Arbeitsgruppe für sichere E-Mail-Kommunikation, berichtet der Entwickler. Das Spamdyke-Programm komme natürlich auch bei dem neuen Maildienst zum Einsatz.

Die Idee für das Projekt entstand in der Facebook-Gruppe „Wenn du in Hameln aufgewachsen bist…“, für die Hackbarth vor einiger Zeit bereits eine Suchmaschine entwickelt hatte. „Damit die tollen Beiträge nicht verloren gehen“, erklärt er und fügt hinzu: „Im Zuge dessen hatte ein Mitglied mal die Idee, dass es doch toll wäre, eine eigene Hamelner E-Mail-Adresse zu haben. Vielleicht auch für die, die nicht mehr in Hameln wohnen.“

Die Anmeldung für „hameln.email“ erfolgt über die Eingabe einer Wunsch-Mailadresse, des Namens sowie zweier Geheimfragen zur Passwortwiederherstellung. Hackbarth ist bei seinem Projekt besonders der Schutz der Privatsphäre wichtig. „Es werden keine weiteren persönlichen Daten abgefragt“, sagt er. Auf die Frage, ob er sich eine Zusammenarbeit mit der Stadt vorstellen könne, antwortet er deshalb auch: „Ja, aber nur, solange es kostenlos bleibt und nicht zur Datenanalyse genutzt wird.“

Der neue Maildienst mit heimatlicher Note scheint bei den Menschen gut anzukommen. Bis Mittwochnachmittag hatten sich bereits über 150 Personen für „hameln.email“ registriert.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt
    X
    Herzlichen Glückwunsch, Ihr Adblocker funktioniert!

    Wir verstehen, dass Sie nicht hier sind, um Werbung zu sehen.
    Aber Werbe- und Aboeinnahmen sind wichtig für unsere journalistische Arbeit.


    Unterstützen Sie unseren Qualitäts-Journalismus, indem Sie Ihren Adblocker deaktivieren
    oder sich mit einem gültigem Digital-Abo anmelden.

    Sie haben ein Digital-Abo? Hier anmelden!

    Noch kein Digital-Abo?