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Damit Autofahrer nicht ins Schleudern kommen

Eiskalte Tipps

Hameln. Wie tückisch: Über Nacht ist sie da und bringt Autofahrer ins Schleudern: Eisglätte. Wer jetzt noch keine Winterreifen draufhat, sollte sich beeilen, denn der Gesetzgeber schreibt bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte Winterreifen vor. Wer ohne erwischt wird, zahlt 40 Euro und erhält einen Punkt in Flensburg. Wer den Verkehr behindert, ist sogar mit 80 Euro dabei. Und sicherer sind Winterreifen in der kalten Jahreszeit allemal, bestätigt Fachhändler Frank Danger. Das Gros der Leute habe die Reifen bereits gewechselt. Einen letzten Schwung, der zum Wechseln kommt, gebe es aber immer beim ersten Kälteeinbruch, Termin- oder Lieferengpässe dagegen nicht. Im Folgenden einige Tipps rund um den Winterreifen.

veröffentlicht am 26.11.2013 um 20:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 14:41 Uhr

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Ist ein Winterreifen nur bei Schnee und Eis notwendig? Fachhändler Danger rät, den Reifen ab 7 Grad aufzuziehen. Darunter greifen Sommerreifen einfach schlechter. Je kälter es wird, desto mehr härtet deren Gummimischung aus. Der Winterreifen bleibt dagegen weich und geschmeidig und haftet deshalb besser. Ein spezielles Lamellenprofil greift bei Schnee besonders gut.

Woran erkennt man, ob ein Auto Winterreifen draufhat? An der Bezeichnung M+S oder einem dreieckigen Symbol mit einer Schneeflocke darüber. Dem Gesetzgeber reicht M+S, das steht für Matsch und Schnee.

Darf man im Winter mit Ganzjahresreifen fahren? Ja. Ganzjahres- oder Allwetterreifen können immer eingesetzt werden. Man erkennt sie an den eingezeichneten Blatt-, Sonnen-, Schneeflocken- und Regentropfensymbolen, die auf der Reifenflanke zu finden sind. Allerdings bieten auch viele „halbseidene Händler“ inzwischen Ganzjahresreifen an, warnt Frank Danger.

Warum Winterreifen, wenn man Ganzjahresreifen nutzen kann? Die Ganzjahresreifen sind ein Kompromiss und haben keine hundertprozentigen Eigenschaften, erklärt Frank Danger. Die Anforderungen an Winter und Sommerreifen seine konträr, verschiedene Tests haben ergeben, dass Ganzjahresreifen nicht ganz an die Leistung von Sommer- und Winterreifen herankommen. Vielfahrern rät Danger nicht zu Ganzjahresreifen, der kleine City-Hopper, der bei Schnee auch mal in der Garage bleibt, sei damit aber gut bedient.

Wann ist der beste Zeitpunkt für den Reifenwechsel? Da gilt die alte O-O Regel: Oktober für die Winter- und Ostern für die Sommerreifen. Spätestens vor dem ersten Schnee sollten aber Winterreifen aufgezogen werden.

Wie viel Profiltiefe muss ein Winterreifen mindestens haben? Vorgeschrieben für Sommer- und Winterreifen sind lediglich 1,6 Millimeter. Frank Danger rät aber zu mindestens 4 Millimetern bei Winterreifen. Die Profiltiefe lässt sich mit einem Profiltiefenmesser prüfen. Auf die Schnelle reicht auch eine 1-Euro-Münze: Ist der äußere Rand mit dem Profil auf einer Höhe, so entspricht dies etwa 3 Millimetern.

Wie alt sollten Reifen höchstens sein? Zwischen vier und sechs Jahren, sagt der Fachhändler.

Woran erkenne ich, wie alt ein Reifen ist? An der DOT-Nummer: Diese vierstellige Zahl verrät das Herstellungsdatum. So steht beispielsweise „3013“ für die 30. Woche 2013.

Wie erkenne ich meine Reifengröße? Sie steht in den Fahrzeugpapieren.

Brauchen Winterreifen einen eigenen Felgensatz? Eigentlich nicht, aber er rechnet sich. Spätestens nach sechsmal Auf- und Abziehen habe man den Preis raus.

Wohin mit dem besseren Reifenprofil? Ganz klar: auf die Hinterachse! Denn sie ist verantwortlich für die Spurstabilität.doro



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