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Das entscheidende Anderssein

Einzelhandel zieht positives Fazit beim „Service-Meister“

HAMELN. Eine „viermonatige Servicereise ist nun zu Ende“, sagte Dewezet-Verkaufsleiterin Claudia Mielke bei der Abschlussveranstaltung zum „Service-Meister“ in den Räumen der Dewezet. Zusammen mit dem heimischen Einzelhandel wurde letzterer genauer unter die Lupe genommen – unter dem Aspekt, wie hoch die Kundenzufriedenheit ist. Was klappt gut? Was klappt nicht so gut? Wo ist noch Verbesserungsbedarf?

veröffentlicht am 15.02.2020 um 11:00 Uhr

Jens-Thilo Nietsch

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Knapp 40 heimische Geschäfte hatten beim „Service-Meister“ teilgenommen und sich dabei drei Fragen gestellt, die die Kunden per Hand oder auch online beantworteten: Wie wahrscheinlich ist es, dass sie unser Unternehmen einem Freund oder Kollegen weiterempfehlen? Was waren die wichtigsten Gründe für ihre Bewertung, die Sie in Frage 1 abgegeben haben? Welche Verbesserungen wünschen Sie sich von uns?

Erste Antworten darauf gab es bei der Abschlussveranstaltung von Johann Beck, Geschäftsführer des Unternehmens Metatrain, das die Aktion begleitete und die Ergebnisse auswertete. Erste Zahlen: 2538 Kunden haben an der Abstimmung teilgenommen, 87 Prozent aller teilnehmenden Unternehmen haben das „Service-Meister-Siegel“ erreicht. Der Zufriedenheitsgrad bei allen teilnehmenden Unternehmen in der heimischen Region liegt bei 75,96 Prozent, der bundesweite Durchschnitt liegt bei 75 Prozent. Weitere Ergebnisse sollen noch präsentiert werden.

Neben den ersten Zahlen brachte Beck auch noch ein paar Tipps und Hinweise für die anwesenden Vertreter des Einzelhandels für den Umgang mit den Kunden mit. „Wir sind anders und das müssen wir betonen“, sagte Beck und verwies auf die Konkurrenz durch Online-Einkaufsdienste wie zum Beispiel Amazon.

Das entscheidende „Anderssein“ bestehe darin, dass man, im Gegensatz zur Konkurrenz, den persönlichen Kontakt zu den Kunden habe und diesen auch pflegen müsse, so Beck, unter anderem durch freundliches Auftreten. Und da müsse man auch auf sich selbst als Verkäufer schauen. „Achten sie darauf, freundlich zu sich selbst zu sein“, so Beck. Denn dann könne man auch zu Kunden freundlich sein.

„Als Motor unserer Heimat“ hatte Claudia Mielke den heimischen Mittelstand bezeichnet. Der laufe auch „ausgesprochen gut, muss aber vielleicht an der ein oder anderen Stelle noch verbessert werden“, so Mielke. Der „Service-Meister“ sei eine sehr gute Gelegenheit, sich über die eigenen Stärken und Schwächen klar zu werden. Bilanzierend könne die Aktion als „großer Erfolg“ bezeichnet werden, Gewinner seien in diesem Sinne alle – sowohl der Einzelhandel als auch die Kundschaft.



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