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Einsatz im BHW: Ammoniak entweicht – Feuerwehr rückt an

veröffentlicht am 25.09.2013 um 16:19 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:31 Uhr

Ausgerüstet mit schwerem Atemschutz will ein Messtrupp die Lage in einem BHW-Büro erkunden. Foto: ube

Hameln (ube). Die Feuerwehr ist am Mittwoch zum BHW-Gebäude an der Lubahnstraße gerufen worden. Aus einem sogenannten Absorber-Kühlschrank, der mit einem Wasser-Ammoniak-Gemisch arbeitet, sollen zirka 250 Gramm Ammoniak ausgelaufen sein. Das Büro, in dem das Gerät stand, sei zum Zeitpunkt der Leckage nicht besetzt gewesen, hieß es.

Ammoniak ist ein stark stechend riechendes, farbloses, wasserlösliches und giftiges Gas, das zu Tränen reizt und erstickend wirkt. Daher war Vorsicht geboten.

Die BHW-Werkfeuerwehr hatte die Wachbereitschaft um 11.40 Uhr angefordert. Da das Messgerät der Hamelner Feuerwehr derzeit gewartet wird, musste Hauptbrandmeister Andreas Kracht ein Gasspürgerät bei der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Kirchohsen anfordern. Kreisbrandmeister Frank Wöbbecke beriet die Feuerwehrleute bei diesem Einsatz – der Chemiker ist Gefahrgutbeauftragter der Kreisfeuerwehr. Ein Trupp, der sich mit schwerem Atemschutz ausgerüstet hatte, nahm in dem Büro, in dem es am Morgen nach Ammoniak gerochen hatte, Messungen vor. Da zuvor die Fenster zum Lüften geöffnet worden waren, sei Ammoniak nicht mehr nachweisbar gewesen, sagte Wöbbecke. Während des Messeinsatzes besetzten haupt- und ehrenamtliche Kräfte die Feuerwache.



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